erster Theil. J 5 T

mästen/düß sich mit grosser Müheauffrccht erhalten/ können viel weniger aber gehen / vndvbcrdz alles wann sie ihres Gcftrts gehen wollen / erzeigt sich solches manchmal so dick als ein Aaust/daß man solches greiffen kan / vnnd drß ist wie ein blase gestaltet. In diesem Instand soll man sehen / daß man der Frawcn den Leib stets offen halte, dazu dann Coriandcr vtld Eniß dtenlich ist / weil solche die Wind vnnd Blaste vertreiben. Ncmmet demnach folgende

Species;

Salbey Agrimonia Herygcspankraut weiffcnWermuth wcisscMüntz odcrBälsamkrauk Majoran Ca willen ein wenig Rauchen einwenig Melissen oderMutttrkraut Alle diese Krauter soll man abpflücken vnnd dieselben klein zer- fchneldcn/ darnach vntcremandcr mangen / vnndin einer flachen Schüssel oder Platten rings hcrumb auffdcm Rand vnd jnnwen-- dig vertherlen/darnach warme Asche darem thun / nach diesem ein grosse Handvoll der Krauter darauff/vnd dte Schüssel mit einem leine Luch bedccken/am vntcrsten Thell zubmden/drcsen Dampff oderAauch soll die Iraw ituBerh oder anderstwo/da es füglich rst/ zusich gehen lassen/ vnd ausser allen» Iwcrffel / wird sie durch fleip sigen Gebrauch dieses Mittels zu ihrer Gesundheit getan- gen/dieweit solehcs sehr offr probirt worden ist.