erster Theil. H9

offf erfahren fyaUlaUt wann es auffdie lange Banck kommen ist/ muß man es änderst angreiffen. Man soll Mutter zäpfflein ma­chen h ilb rund vnnd halb /anglicht in der Form wie ein Ey/ von di­ckem Pantoffelholtz / daeinderMitte durchlöchert sey an einem. Ende ein Fadem daran binden / darnach dasseibige mitweissem Wachs bedecken/damit es nicht verletzen könne / wie auch / daß es desto dicker werde. Dieses soll man in Baumöle tuncken/darmr es Desto glatter jnngehe / es muß mit etwas Mühe beygebracht wer- den/damites nicht so leichtlich wider außfallen möge / vnd wann es zu kleinware/soll man ein anders/das grösser sey / zur Stelle ha- ben:Vud wann die Patientin zu Stul gehen will/mik allemFleiß verhütcn/daß solches nicht von seinem Drt abwciche.Das Loch in - diesem Mutterzapffen dienet dazu / daßdieDampffe der Mutter dadurch jhren Außgang haben können / daneben auch die Reini­gung nicht verhindert oder auffgchalten werde. Dieses soll man nicht hinweg nemmcn / ee scy dann die Reinigung allerding ver­richtet vnd fürüber/damit sie sich saubern könne. DieDicke dieses Mutterzapffens i k ella ru,macht / daß sich dre Mutter wieder zu Berge thu/so dick als sie ist.

Dann die Ligamenta oder Bande / welche erlängertvnnd lütk worden sind / ziehen sich dadurch wider an/wie auch durch die an­dere Remedien / die hierzu vnnd daneben gebraucht werden- Ich hab etlichegekennet / die trefflich vbel mit diesem Gebrachen ge- plaget gewesen sind/ vnnd absr nach vorhergangenem rechtem Ge­brauch dieser Mitteln zurechk gebracht / jetzo nichts solches mehr fühlen.

Wann dieses VbeteinemWeib widerfahrek/die einks Kinds schwanger ist / vnnd nunmehr der Geburt nahet / solle die Amme nichtzulassen/daß sich eine solche in den Kindsnöhten zu hart vbe/ vnd ihr selbsten trang anthue / sondern soll zufrieden seyn mit dem/ daß sich die Natur treibt / vnnd soll stets die Hand an demsel- bigen Drth haben/auch swfft (in Weher kommet / mit den Fin-

L iij gern