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vnnd Xrand auch sonsten Zärtlich zu lebes / will mit guter Sorg vndFürsichkeit genehm werde/ mit effm/die gukeNahrung geben/ vnd denMagen nicht belastigen/vnd sich hüten/ daß man jhr nicht solche Kost darstelle/darob sie ein Vnwillen schöpffe / dann zube- sorgen ware/daß sie den Appetit vnd Lust verlieren möchte. Darum- soll man sich in jhre Weiß vnd Natur zu richten wissen/ vnnd zusehen / daß die Speisen / dazu sie ein sonderlichen Anmuht hat/ nicht etwa« vngesund vnd vnrahtsam zugeben seyen / sondern vielmehr sie die ersten zehen Lag / nach dem sie niderkommen / mit Brühlein vnnd weicher Kostvnterhalten/als mit gebratener vnnd gesagter Speiß/von Cappaunen vnd Kälbern daß zerstoffene / a- ber nicht von Hammeln/dann es möchte ein Fieber erwecken/Ger- stenwafferzutrincken/oder etwas dergleichen/denen/die den Zucker haffen/allein gesottenWaffer / oder Wasser von Coriander. Für die/so sich desWeins nie enthalten können/es ist gut/daß sie jn vermenget trincken / also daßzwey Theil Wasser gegen einem Theil Wein seyen/deß morgens weissenWein/deß Abends röhtlichten o- der Llaret. Sie sollen sich auch fleiffig hüten / daß sie nicht solche Dingeffen/welche schwer zuverdawm seyn/.vnnd langim Magen liegen.
Welche Lusthaben zu Mandelmilch/ denen will ichs nicht mfytnlakv mein Rahe ist/jnen solchenit zureichen / es seyen dann zehen Tag nach der Geburt fürvber.
Die Weiber so Kinds liegen haben offtmals vielMühe vndAr- beik/deß Schlaffe halben die erstrnTage/ vnnd schlaffen auch die andern Tag nicht viel / so lang als gemeiniglich jhr Kindbett wahrer. Man halt dafür/daß die gcschelte Gerste / erfrische/kühle/ vnd schlaffen machewann sie recht bereitet werde. Diß istaberdie rechte Weise solche zubereiten / daß sie nützlich zugebrauchen sey/ daß man sie lange Zeit wol sieden lasse / vnnd nichts davon einem- me / dann allein die Brühe / doch vngesiehen. Dann wann sie durchgeschlagen wird / beschweret sie den Magen/vnnd ist schwer
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