fön , vnnd viel andere ehrliche Weiber mehr. Jch/wei! ich weiß/ daß der natürliche Fluß durch dreEnrpfängnußvnnd (Vchwärr- gerung/vnnd durch kemandcrrMttter hmderhalten werd/vnd dabey gesehen/dzderselb/wannerzurVnzeitkommtt/auffhörct/ sobald die Fraw genesen ist/hab dievorerzehlte Prackic vndWcijezuhclf- fen/vielen andern zum besten hieher erzehlcn wol!en/vnd ist mir sehr leyd/daß ich solches nicht ehe inErfahrung brachk/ob vielleicht den stattlichen Matronen / welcher ich hie bcvorn gedacht / vnnd andern / damit hatte geholffen werden können / wiewol sie sich doch meines Dienste da maln nicht gebraucht/abcr doch halte ich dafür/ wann dieser Proceß vnnd Weise / in diesem Zustand zuverfahren/ vor diesem gebräuchlich gewesen wäre / sie solten wol noch diese Stunde Leben/mik grosser Zrewdvnd Genügen jhrer Verwandten vnd zugehörigem
Vbcr diß/so oberzehlek / sind auch Weiber / welche mit einem andern häffkigen Fluß / wcü sie tragen / beladen seynd. Aer- ftlb nimmct fernen Lauff den langen Weg durch den Rückgradt herab / vnnd fähret fürkers der Bährmuttcr zu / bey etlichen Werbern vermenget sich solcher Zufluß mit dem Blut / davon das Kind se/neNahrung haben solle / dannenhero die Frucht bamfällig / vnnd bößlrch genehrct wirdt/ warauffauch bey /hncn eine frühe vnzeitige Geburt erfolgt / ob sie wohl zuvor nicht viel Bluts vertohren haben. Bey anderen dringet dieser Fluß in die Mutter hinein / biß an die Bälge oder Häutlein / darinnen das Kindt gewickelt ist vnnd seine Lagerstatt hak / diß nennet man zu Latein/ Hydropem Matricis , das ist / ein Wassersucht der Mutter / solchen Werbern bricht offkmalsan / vnnd gehet hinweg viel Gewässers. Bey etlichen andern erweiset sich dieser Fluß etwas mit Blut geftrbet. Hie muß man acht nem- men / daß man sich nicht betrogen befinde / wann man dieses für einen Anbruch des Geblüts halten wolte / dann die Weiber befi«den sich alsdann etwas erleichtert / vnnd solk einer / der
I ti; solchen