4.6 Hebammen Buchs
halten / dabeneben auch zuvielen verfliessen deß Geblüts gewehret werden.
Andere findet man/wetche zwar des Geblüts nicht zuviel haben aber dasselbe so dünn vnd subtiek / daß solches durch geringen Zorn oder Bewegung deß Gemühts vnd Leibes erregt / sich auffr seiner Stell vnd Drt beglbt/vnd also das Gebühren oder genesen vcrvr- fachet vor dcrrechten Jett. Solchen Werbern rahrc ich / daß so sie sich deß Weins gebrauchen/derselbe dick vnd grob sey/m derSpcrß sollen sie mehrentheil nieffen Rindfleisch wie auch von Hämmeren vndschöpssen Hchscn/groffe Roselncn/vnd in summa was für Speisen die Art an sich haben / das Geblüt d icke vnnd grob zuma- chen/vnovor allen Dingen sich ftibstzu regieren wissen/ in dem sie jnen zu Gemüht führen sollen / daß die fenigen die jren Affeetcn nie gebieten vnd sich selbst massigen können/nicht werth seycn/dz sie anderen zugcbiettn haben sollen / verwegen gleich wie sie ihnen sclbstcn drewahre Vrsach seyn dieses /res Vnheils/alfo haben sie widerarm das rechte Mitte! vnd Artznep bey sich selbst.
Etliche andere sind so zart/ vnleidsam vnd gmtlich die Icit vb.r die sie schwanger gehen/daß sie auch durch geringe liderliche D;ng/ die etwas Jörn vnd Widerwillens bringen könmn/sich brcstigen /ergrimmen in sich selbst solcher Gestalt / daß sie sich davon aufftla- sen/vnd durch diesen Bresten vnd Vnlust wird die Mutter gekru- eket/daß sie sich eröffnet / vnnd also eine vnzcmgc Geburt an Lag gibt vnd das geschieht zum öffternmal.
Man findet auch etliche / denen es die Icit ihres schweren Leibs vber sehr gemein ist / daßsi'cfallen / welches jhnen doch zur andern Ieit nicht geschicht.Vrsachen dieses fchreibeich dem zu/oz de Dicke vnd Höhe ihres schwangeren Leibe ihnen veränderlich ist/ daß sie nicht fürsich/vnd anffvic Füsse stehen könnm/dannenhero/ wann sie eine Stege abgehen / sie effk zween Trappen für einen absteigen vnd hinab fallen/dadurch dann dicBand derMutter/da- mik dieselb an dem Rücken gehaffeer ist/ wundcrbarlich erschüttee
vnd