dnd Rosen wasseraüßjogen/oder dieselben Kreurer in wasser vnd ein wenig Essig gesotten/lablicht offt vberschlagen/an das Genick vnd Fueßsollen/ soll mann geschabenett Rettig binden/ Auch die Fueß mit RosmeffigvndSaltz reiben/vnd den Leib offen halten.

Für den stetigen Schlaff / soll mann den Kranken die Schenckelvnd Arm starck binden/nutt rauhen düchern rey- ben/jnen scharpffcn Essig mit ein wenig Rauken oder Biber­geil für die Nasen halten/vnd sie beyneben offt anschreien / vnd auffmundtcrn.

Für das Fraischlich/ so sich gemeiniglich bey den Jungen Kindern schenkest/ Sollmannjneneiner Erklß oder Bonen groß Mithridaks oder gepulvert gebrandt Hirschhorn/ Elendtklau/Eichenmispel/ Ärmentitlen wurtz/Gicht körner oderwurtzel mit schwartz Kirschen wasser/Lindcnblük/Meien- blumen wasser eingeben/vnd beyneben die leiblen offen halten/ Vnd da auch vermütung der Würmer (dannenhero offt das Fraischlich bey jnen entstehet) vorhanden/Kann mann neben obgemelten stücken / auch gepulvert Diptam / Wurmsamen/ Coreln kraut / Saurampffer samen /ihnen eingebenvnnd die Beuchten mit Wermüthen^safftoder Hel salben.

Für die Breim vnd Dürre des Hallß vndZungen/soll man den munde offt seubern mit wullin flecken/vnd zungenschaber in Gerstenwasser vnd Essig genetzt/auch den Mundt vnd Halß offt außgurgelnmit gerstenwasser/darin Küttenkern gcbeitzt/ oder der safft von gestossenen rohen Krebsen/vermischt / hier­zu vnd dann auch für die hefftig ^)itz vnnd Durst/ mag mann auch im mundt hatten/dürre eingeweichte Wcichßlen/Saure Zwetschen/kleine Weinbeerlen/süm ApffelWinling genant/ m ein frisch passer geschnitten/darnach im mundt zerkeuet vnd.

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