Mann follauch an solchen ^nfxdrun orten/ ni( außbem hauß/oder in den Lufft sonderlich so dicke vnd Nüblicht zu ftüe nüchtern gahn/mann habe dannzuuor ein (Suppen / oder Zum wenigsten Brodt mit Butter vnd Saly angestrichen /geffen. Wann danneinerauß dem ^)auß gehet/Soll er zu enderung des bösen Luffts/den ehr durch den athem zu sich möcht ziehen/ vnnd zu sterckung des hertzen/nit allein zum geruch etwas bey sich tragen/Als Beimenten / Weinrauten / Baidrianwurtz/ Itemem saubers Schwemlein in Weinrauten fasse vnd Ro- stneffig/in e n leinendüchlein eingebunden/oder Silbern oder ^)ultznen knöpfflen emgescist/Item wer es vermaggütepo- mamber /oderBtsam Kucgctn/Sondern er soll auch etwas als von Angelica/ Zittwen/Bibenellen/Liebstückel/ Lorbeer/ Rautenkörnlein/oder blatlcn/Citron/ Pomerantzen schelffen/ im mundt zerkeuen/vnd also den geschöpfften verdachten Lussr endern.
Vnkeuscheir vnnd viel Baden / seindtan Inficirten orten sehr schadlich/nutz ist es aber/ mit Ejsig vnd waffer das ange- ficht vnd hende / sonderlich Zu morgens waschen.
Die heffügen Leibs vbungen vnd gemüths bewegungen/ ftindt glcichsfalßhie auch zu werden/sonderlich traungkeit/ forcht des Todts/schwere embildung der schwebenden feuchte/ Sanndie erfarung offt geben / das vil durch dergleichen starke einbitdungen mit regierender Pestilentz angriffen worden.
- oder Schafften Personen
K zuhclffcn.
AS mmbie curtüon bmcltcr Pestilenßischen feucht belangt/Soll mann erstlich / ob einer mitt
dersclbm