öeybrachr werde/Deßwegen die jenigen vnd alles/so vonIn- ficirten orten kombt/nitvnachtsam eingelassen /over zur ge- meinschafft soll gezogen werden/ So sott auch keiner/der es vmbgehen kann/auß den gesundtenorthen in die Inficitte ort leichtlich reisen/daselbst Handtieren/oder viel gemeinschaffk haben/noch auch sein gesinde gern dahin verschicken / dann mann schon ahn mehrer orten innen worden/das durch dergleichen verlassung die Pestilerrtz an gesundte ort gebracht/ vnd nachmals weit eingeriffen.
Damit dann auch ferner an den gesundken orten ein jedweder Haußuakter/frischen vnd gesundten luffk/erhalt/ vnd in essen vnd trincken semcr vnd der seinigen gesundtheit also pflege/ vff das nie etwa von freien stucken Pesttlentzische Fieber sich beyjme erregen/dauon nachmaln ein rechte pestis /oder an- zickende sterbens feuchte verursacht werde. So soll ein jeder zuerhaltung gesundtes Luffts ebenmessig / wie deßwegen die fleifftge Dbrigkeit allen vnlust vnd gestänck/ von den öffentlichen gaffen abgeschafft/ also er auch in seinem hauß -derzeit alle vnsauberkeit vleffigaußraumen lassm/durch Helles feurbren- nen/vnd gutes Rauchwergk/ auch durch frische mittnachti- fche windt/ bey schönem hellen Wetter/den lufft in dennge- machenvnd hcuserngesunde erhalten / vnd erfrischen.
Es mögen auch die fleissigen vnd denen jr leibs gesundheit mehr angelegen / alle dicke stinckende nebel/faulmatt rcgcn- wetter souil sie können/ meyden.
Die pfleg in Essen vnd Drincken /vnd was diesen zu des menschen narung anhengig/belanget/so auchzuuerhuetung Pestilentzischer kranchheit gehörig (wre dann des wegen die Dbrigkeitgure Drdnungbey den Müllern/Becken/ Mcy^ gern/Wirtsheusern/ Item mit abschasfirng der Fullereyen/ Anzucht vnd dergleichen/zuerhaltnng güter gesundheit/bey
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