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FpSulein

A.öffnen

Wies bade n-Birb nc h Kurfürstenstresse 18

28.1.46

6.2.46

Sohn geehrtes Fräulein Offner!

Eg tut mir l^id, Ihnen auf Ihr Schreiben vom 28.1.46 keinen positiven Bescheid geben und Ihr.^n keinerlei Aussichten auf irgend eine Anstellung machen zu kennen. Wir selber im Museum müssen dem­nächst an Persmal-Abbau denken und die Universitäts-Institute habe- auf Jahre hinaus nur mit einem ganz geringen Etat zv. rechnen, s>d*ss für Schreibhilf ?r. meist keine Mittel zur Verfügung stehen werden.

Ich emrfehle Ihnen, sich d >ch einmal ir. Wiesbaden bei den neu- sr'jffnst t. Regierungsstellen vorzuste! 1 en. Da hier noch laufend Neu- Einstellungen erfolgen, dürfte sich d ,-ch vielleicht auch für Sie ir­gend etwas Fassendes finden. Eine Beschäftigung auf dem flachen Lanc halte ich für vollkommen ausgeschlossen oder Sie müssten es einmal bei einem Landarzt versuchen.

Ich h off- und wünsche Ihnen, d:ss Sie dich r.ch eine für Sie passende Beschäftigung finden möchten und bin mit besten Empfehlung«

Pr f.Dr. Reulmg