10.10.1944
Lieber Herr Dönnil
1. Pape soll das Ausweichläger Diedenbergen schnellstens
fertigmachen.
2. Wegen Bertalot erwarte ich näheren Bescheid. Ist Pr1.Dr.Schmidt
verständigt worden?
3. Bitte geben Sie sogleich den beiliegenden Brief an die Bibliothek weiter und drängen Sie auf baldige Entscheidung.
4. Frl.Schirner soll beiliegenden Brief schnellstens Herrn Merkert zuleiten und Antwort mitbringen.
5. Haben Sie bereits eine Gutschrifts-Anzeige der Stadtspsrkasse über den von Herrn Pappert angekündigten Betrag. Wenn nein, hätten Sie dies doch Herrn Pappert sfgleich sagen müssen. Allfällig den beiliegenden Brief Herrn Pappert zureichen.
6. tegen Hühn, wird Ihnen Herr Popp Bescheid gesagt haben. Ich nehme jedoch an, dass Sie Herrn Hühn bereits auf dLs Fahrten der Fa.Alter Darmstaat, Deuerling mit Lastzügen nach hier aufmerksam gemacht haben und somit osr Durchführung keinerlei Schwierigkeiten im "ege stehen. Ich hoffe zuversichtlich, dass Sie die Zusage von Herrn Hühn erlangen werden.
7. .egen des Versandes von S’iana -Sonderdrucke-} um solche dürfte es sich aoch hanaeln - wird Ihnen Frl.Deuse eine Nachricht zugehen lassen. Bitte noch einen Stempel "Verlag" in Auftrag geben.
8. Bitte erinnern Sie Frl.Schirner an die nunmehr dringlich gewordene Abgabedes von mir geforderten Berichts!
9. Ich erbitte einen täglichen Arbeits-Bericht in kurzen Zügen, was von den im Museum verbliebenen Kräften gearbeitet worden ist.
10. Anbei den Mahnzettel der Stadt.Steuerkasse betr. unsere Anwesen Günthersburg-Allee 35, Steinweg 10 und Schloßstr.89 mit der Bitte um Nachprüfung und Rückgabe.
11. Betr.Lohn Frau Lebeth« Ich erbitte laufend am Ende eines Monats für den kommenden Monat die Lohnaufstellung nach Hier senden zu wollen. Die Auszahlung erfolgt durch Frl.Deuse aus der hiesigen Kasse. Dennoch können die beiden Beträge auf eine Quittung kommen.
12.Sehen Sie bitte nach, ob ein Prospekt der Garvenswerke Wien bei
den dort befindlichen Akten abgelegt ist. Bejahendenfalls bitte ich diesen einschließlich des gesamten Schriftwechsels nach hier geben zu wollen.
13. Auf dem Postscheckamt nachfragen, ob bezw. wann wieder Ueberweisun« gen vorgenommen werden.
14. Durch Popp Herrn Polizeirat Ehlers den beiliegenden Brief zuleiten.
15. Die Fa.Alters teilt mir mit, dass im Büro alle Unterlagen für die Ausfertigung von Zweitschrift-Rechnungen verbrannt sind. Desgleichen sind die Unterlagen für alle Fahrten verbrannt. Die Firma bittet um eine Aufstellung, aus der alle Fahrten ersichtlich sind. Ich bitte die Zusammenstellung aus der von Ihnen angelegten Liste herausziehen zu wollen.