für Marz, April. Mai und Juni fertiggestellt und reiche sie Ihnen beiliegend zu. Bei Juni und den folgenden Monaten liegen noch keine Rechnungsnummern fest. Es können aber die von mir in Bleistift ein­gesetzten angenommen werden, nur bitte ich dann um Rückgabe der Aufstellung, damit ich die richtige Reihenfolge auch ins Hauptbuch eintrage.

Heute war Herr Prof. Mertens hier und sagte, dass Sie davon unterrichtet seien, dass Hopgenboom und Van Nierop in Oberlais von morgen bis Sonntag arbeiten sollen, und zwar sollen sie morgen mit dem Wagen fahren und am Sonntag Abend zurückkommen. Ich werde ihnen also eine Reisebescheinigung ausstellen. Herr Prof. Mertens fragte, ob ihm der von ihm für das Holz bezahlte Betrag etwa M. 80.-, der von uns noch einmal bezahlt wurde, auf sein Postscheckkonto zurüc überwiesen worden sei. Frl. Reuse war entsprechend unterrichtet.

Herr Kramer, der ebenfalls heute hier war, glaubt, dass es möglich sei, die Mahnschreiben in der von Ihnen vorgeschlagenen Weise (auf 6 Pfg.Postkarten gedruckt) herzustellen. Von 5 Pfg. Post­karten für die Frankfurter wollten Sie ja, wie Frau Stiefel bem/erkte, mit Rücksicht auf den geringen Preisunterschied absehen. Ich müsste also 4000 6 Pfg. Postkarten kaufen, würde jedoch Vorschlägen,

Zahl etwas genauer nach dem dortigen Versandbuch festzulegen, da für die übrig bleibenden Karten ja keine Verwendungsmöglichkeit mehr besteht.

Frau Geis lässt Sie grüssen, sie zahlte M. 20.- Jahres­beitrag, ebenso Frau Winter, die gestern hier vorbei kam.

Mit herzlichen Grüssen

Heil Hitler !

Ihr

Das Schreiben an das Füreorgeamt reiche ich Ihnen noch einmal zu, da doch nur ein Betrag von RM.50.- in Frage kommt. Ich füge auch das letzte Schreiben des Fürsorgeamtes bei und verweise auf den letzten Absatz, da ich nicht genau weiss, ob der Abfindungsbetrag von RM.1800. schon an die Stadthauptkasse überwiesen worden ist.

Anbei noch die heutige Post und kurz als heutigen Arbeitsbericht:

1. Krauss hat im Keller Lampen abgemacht und mit Herrn Deuse Ihrer Wohnung Möbel geholt.

2. Frau Bringezu hat die Preisverzeichnisse abgeschrieben und ne­benan Zeitschriften geordnet. Nebenbei macht Sie unter meiner

nAnleitung eingehende Bestellungen fertig. So ist heute die grosse nach Halle,die Frau Stiefel.angefangen hatte, erledigt worden. Der Durchschlag liegt hier bei.

3. Herr Lefebre ist dabei, die Druckstöcke herunterzuholen.

4. Frl.Sehirner ist an Dr.Zilchs Material und stellt Listen zu­sammen.

5. Frau Stiefel ordnet auch an den Zeitschriften.

6. Frau Lange hat neben Reinigungsartzeiten, einen Verdunkelungen Vorhang gemacht als Verlängerung des zu kurz gelieferten Rollos

Im übrigen muss sie, wie sie Sagte, im Keller von Prof.MER« TENS reinmachen.

7. Von mir selbst brauche ich Ihnen wohl nichts im Einzelnen auf­zuzählen ; denn Sie wissen ja selbst, was laufend erledigt werden muss und was Sie mir sonst noch auftragen. Zwae werde ich in der Arbeit oft

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Bei einer Stunde

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erledigende Arbeit grundsätzlich nicht ein ^ gelesen.

Alarm