Solche Hilfe könnte die Stadt uns auf mehrfache Weise ge= währen:

1. Erhöhung des städtischen Zuschusses ("bisher 17000 M.- 10$ auf eine Höhe, die im Verhältnis zu unserm Etat steht.

Wir weisen darauf hin, dass wir allein an städtischen Ab« gaben wieder 4 500.- Mark an die Stadt zurückführen müs­sen (Strassenreinigung, Kanal, Müllabfuhr, Licht, Wasser, Steuern usw. )

2. Aufhebung der Kündigung der bisher von der Stadt in un­serm Haus Neue Mainzerstrasse 54 für die Kunstgewerbe« schule gemieteten beiden Stockwerke. Die Stadt hatte &ier> für 8 000.- Mark Miete gezahlt, erheblich weniger als der Vormieter; für unsern Etat ist dieser Ausfall aber schmer: lieh genug. Das Haus ist vorzüglich gelegen und neuzeit­lich eingerichtet. Es dürfte also für eine Behörde, eine NSB0 oder dergl. sehr geeignet sein.

3. Beibehaltung der bisherigen Vergünstigung, nach der die Steuern für die BOSE-Stiftung von Stadt und Staat nieder« geschlagen wurden. Diese Stiftung (das unter 2 genannte Haus) ist uns seinerzeit als wichtigste Sicherung unserer Existenz zugeflossen. Bei ihrem Anfall hat die Gesell« schaft freiwillig auf den ihr früher gewährten Zuschuss verzichtet. Anderseits haben Stadt und Staat auf Steuern aus dieser rein kulturellen Stiftung verzichtet. Wir bit« ten hiervon in einem Augenblick nicht abgehen zu wollen, in dem wir mehr als je nach Existenzmitteln suchen-müssen.