7. Januar 1933
Herrn
Stadtrat Di». M I C H S L
Frankfurt a. M.
Sehr geehrter Herr Doktor!
Dem Wunsche entsprechend, den die Städtischen Behörden im Zusammenhang mit der Überweisung des Jahr» liehen Zuschusses von 20 000 Mark ausgesproehen haben, überreichen wir anbei den Voranschlag des Haushaltpla* nes unserer Gesellschaft für 1932/33 •
Wir gestatten uns noch nachstehende Bemerkungen ansufügen: Als eine von den Bürgern Frankfurts freiwillig unterhaltene Schöpfung ist »Sen ekenb erg», trotz aller Bemühungen durch den Verlust der Stiftungskapitalien und die allgemeine Wirtschaftslage in finanziellen Sorgen . Der Voranschlag für das laufende Jahr schliesst mit der Fehlsumme von M. Zi 696.56 ab, sodass es ausser- gewöhnlich er Anstrengung unserer Freunde bedürfen wird, um unsere Bildungsstätte, die eine Angelegenheit des