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Verwaltung ües Bürger-jpjiu fpttala
Frankfurt a. JJL, &c« 6. Apri l 1 9.1 9 ■
JJibelungen-^Ue» 37/41
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Den Herrn Deputierten zu den Pfründner-Ansteiten
, n lege ich in der Anlage die Anmeldung des Herrn Johann Jus
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f^YHirbu^y tue Luther für eine Pfründnerstelle vor.
Herr Luther hat keinen Haushalt mehr , d.a seine Frau schon seit 1904 in d,er Irrenanstalt ist und er längere Zeit krank war. Zur Zeit befindet er sich in Diakonissenhause ,
t YY- / l , 'i/tA^ au8 ^ en er ^ n ü en Ochsten Tagen entlassen werden wird.
Da er ein, kleines Vermögen besitzt , von dessen Einkünf-
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ß ten er in der Hauptsache die Pflegekosten für seine Frau
/l'jj/CJ-^i4*r^r'best reiten muss y find.et er z.Zt. keine Exist enznögliohkeit </ für sich mehr undg
\J dbittet deshalb ihn schon Jetzt als zahlenden Pfründner auf-
P nehmen zu wollen und. zwar gegen eine einm.alige Einzahlung
von M. 4.500.- , die dem. Bürgerhospital zufallen soll.
In Anbetracht unserer zeitigen finanziellen ungünstigen Lage befürworte ich den Wunsch des Herrn Luther. Im. Falle dem Bürgerhospital Mehrkosten durch die Aufnahme des Luther über den Etat entstehen sollten , könnte Ja Jederzeit seine Einweisung in eine etatsnässige Pfründnerstelle erfolgen.
Hochachtungsvoll ergebenst
Verwaltungsdirektor.