7 5 * ** ß

Meine liebe Frau. Krejoü

Heute erhielt ich ein erfreuliches Hohreiben über das Ergehen von meinem Mann und ft war von Ihrem Mann. Fr gab mir eine Menge Hamen,von Angehörigen die daß gleiche Schicksal unserer Männer teilen. Für sie trägt er mir nun besonderes auf f.u grüßen.Fr ist gesund \ hungert nicht,ist einigermaßen, warn unter gekommen.Ob er auch wie die anderen in Baracken unter gebracht ist oder überbauet nicht mehr in dem Lager ist nicht klar r.u ershen. Aber ich hoffe, daß alle diese meine Mitteilungen bei Ihnen längst überholt sind und Hie ganz neue unmittelbare Grüße von ihm heben.Haben Sie Gelegenheit,ihm su antworte. I ten? Sonst senden Sie mir Ihre Grüße.

Man nacht sich so seine eignen Gedanken,1 oh nehme an,daß er vierter in seinem eigensten Fach tätig ist.

Auch meinem Mann scheint es gut su gehen,,der Umstanden ent = ngreehend*,aber er mochte gern hierher ,und des ist schwierig.Ich ^ stehe mit allen möglichen Stellen iv. Verbindung und habe schon uiW versucht,selöst bis USA und England.

Eines Tages gibt es doch ein Wiedersehen, Und. ygr je tzt

einstweilen wieder beruhigt, daß sie sich einigermaßen gut befinden}-.

Hoffentlich geht er Ihren Kindern :.nd Ihnen in der Zwischen* seit euch erträglich.Man ist froh,eben so durvhsukommen.

Mit viel lieben Grüßen

Ihre Emma Richter