Wilhelm Eichhorn
Mitgl. Na 307.
^ranffurt a. M.-West iz, den «ohmer-Platz 23 pt.
11.November 1945
An die
Senckenber^ische Naturforschende Gesellschaft
Betr. Hausschwamm-
Frankfurt. a/M
Forsc hung. .
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Als 1 s.ngjähriges Mitglied Ihrer Gesellschaft
gdstfe-tte- ich '*,££* fijese auf ein Arbeiljgebi et aufmerksam zu LL ehe« des bisher seitt-hs 5er zuständigen Irdustriekreis©» ,insbesondere der selbständig Forschung treibenden chemischer Industrie, nicht erschöpfend genug beerbte.tot werden ist itrt. aller Wahrscheinlichkeit t. i oh auch rieht terugeuc besrbeitet v/ercer kennt© d: die- Di rch 5
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Lücken, aufzuweisen hat.Es handelt sich dabei us) di© Entstehung, Entwickelung und Au sbreitungs Verhältnisse des Haussehwammes sowie
der Schaffung geeigneter Bekämpfung smitt el. Es gibt nsch Angaben langjähriger Spezia 1 i*sten auch heute noch kein anwendbares Mittel
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UL Hausschwamm zu bekämpfen oder seine Ausbreitung zu verhindern v 1 rß-'W-l restlose Beseitigung aller davon betroffenen Teile.wi* Bolz-
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werk und Mauerwerk.So ist es auch nicht möglich die Keimfähigkeit «äs * Schwamms amen s zu z erst "res . Selbst Auskochungen oder Abkühlungen innerhalb dem Fachmann gegebener Grenzen genügen wicht die Keim=, „fähigkeit zu zerstören,Hierauf beruhen denn auch die Wach Jahrj immerwLeder auftretenden Rückfälle sobald die Umweltbedingt nur einiger®assen der Entwickelung des zurückgebliebenen Saw’ews günstig'geworden sind, .
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.. Wer einmal Gelegenheit gehabt hat ein grösseres d.h. , älteres Schwammgebilie und. sein Zerstörungswerk zu sehen und gleichzeitig zu der Überzeugung gebracht worden ist dass hierfür keinerlei Abhilfe möglich ist als die Beseitigung z.B., grös® rer Mau#rwerks= teile u.dergl.*muss zu der Schlussfolgerung kommen dass doch dann
• an irgend einer Stell® das Wissen um di® ganze HausseKwam.rnent-
stehung und Ausbreitung grössere Lücken aufweisen muss.Der Schreibe
dieser Zeilen hatte solch Gelegenheit gehabt und war -tief beeindruckt in welcher Weise das Schwammgebilde nicht etwa nur Holzteile rostlos zerstört sondern vielmehr auch seinen Weg unaufhaltsam soj gar durch .Gesteine hindurch zieht wenn ihm eine Umgehung des Testei? nicht möglich ist oder »Lakx aus unbekannten Gründen nicht zuträglich scheint.Selbst unsere Mineralogen dürften hier in Staunen versetzt werden wenn es gelingen würde die Le Vorgänge xxkKfcBx¥aEXgxx$zx aufzukl'ären oder zunächst auf dem experimentellen Wege hervorzubringen »Wenn man aber gleichzeitig die ungeheuere Ausbr«itungs-& Verschleppungsgefahren und Möglichkeiten bedenkt die jedes Arbeiten nu« einmal mit sich bringt so kann man sich nicht der Notwendigkeit verschliessen dÄe eine solche Tätigkeit,wie die Züchtung des Schwammes unbedingt in gewissenhafte verantwortungsbewusste Hände
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gehört Wftckkdazu befähigt und berufersjsind alle damit zusammenhängend. Fragen »ach wissenschiftlichen Gesichtspunkten u. Methoden zu klare».]
der Scwammbekämpfung
Alle Fachleuteytind sonstige mit Hausschwamm bereits in Berührung gekommene Architekten,Maurermeister u.derHl. sind sich darüber ©inij
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ss der heutige Zustand unserer von Terror schwer zerstörten
Stadt.