V

2A.L.44.

Herrn

Schneider

Ff ei- West

Leipzigerstr. Z4

Sehr geehrter Herr Schneider!

Ich komme heute mit der Bitte, oh Sie mir n ? cht für die Luft­schutzwachen im Museum einige Taschenlampen (die vorhandenen sind alle ver­brannt) mit Batterien zur Verfügung stellen könnten. Durch die schweren Zer Storungen im Museum ist es höchst lebensgefährlich, bei nächtliche^ Alarm ohne Jegliche Beleuchtung durch das Haus zu gehen.

Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir und unseren Gefolgschafts- mitgliedern helfen würden.

Bitte reichen Sie mir doch von.Ihrer Rebhnung vom 17.8.44. über M 246.20 noch eine Abschrift zu.

Besten Dank für die beiden Stecker, die ich Ihnen anbei leider zurückgeben muss. Ich muss mich immer noch nicht klar genug ausgedrückt haben. Ich hätte gerne ein Zwischenstück, um auf Jeder Seite Je einen Stecker mit 2 Steckernirpeln einstecken zu können. Können Sie mir noch eine Verteilerdose mit einer Sicherung für 10 Ampere verschaffen.

Mit den besten Grüssen und im voraus besten Dank

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Keil Hitler!

SENCKENBERGISCHE NATURFORSCHENDE GESELLSCHAFT

Prof.Dr.Heuling