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Gie^ssen, den ^»Juli 44 g|j^|

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Lieber Herr Doktor Heuling!

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Können Sie wohl dem Verlangen des Verlages Justus Perthes ent­sprechen und einen schönen Sterppel nach O-otha schicken? Mein Mann hat seinen kleinen Seeatlas am Dnjepr verloren im letzten Herbst und es liegt ihm so sehr viel an seinem Besitz.Ich wäre Ihnen sehr dankbar!

Wie geht es? Es tut mir so schrecklich leidjdaß Senckenberg so betroffen ist, wenn es nur vor Schlimmerem bewahrt bleibt und Sie alle sich bald fruchtbareren Arbeiten zuwenden können. Man hat ja jetzt wieder neue Hoffnung geschöpft.

Vor einigen Tagen kam der Teppich aus Wilhelmshaven heil hier an, ich bin sehr glücklich drüber und danke Ihnen nochmal herz­lich für Ihre Bemühungen.

Und Giessenern hier geht es gut,die Kinder gedeihen, sind dreckig und lebensvoll. Leider ist meine Mann unterwegs an die Front, einige Monate zur Bewährung für Offiziersanwärter. Wohin wissen wir noch nicht, alle Pachtungen sind eigentlich gleich unangenehm. Fr war erst ganz kurze Zeit wieder in Deutschland, zurück von einem Rekrutentransport nach Rumänien. Fs muß sehr schon gewesen sein, es kommen eine Masse Notizen und Zeichnungen nach und nach bei mir an. Ob das ursprüngliche Ziel Konstanza aber erreicht wurde weiß ich garnicht, die ^ost war spärlich die ganze Zeit.

Was wohl die Buccinura-Arbeit vom Februar macht?Aber sicher lagen die ganze Zeit so viel drinpnde Bauarbeiten vor daß das Fei­

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nere zurückstehen muß!

Grüßen Sie bitte. Herrn Prof .Richter, dem ich wie IhfHiv^en allen eine gute, ruhige Zeit der Sicherheit und Arbeit wünsche.

Mit herzlichen G-rüßen und Dank!

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