/f- ' i. i-'Usii
Frankfurt a,F. } . Ü.i945.
Lieber Herr Professor !'
Heute war ; ie Verhandlung betr, die Herren KOPP und SCHOLL vor dem Untercuohungsauschuß. -
KOPP ist bereits vernom. en. Do diese Vernehmung so lange Z it in An* spri oh nahm , wurde mit .der Vernehmung von Herrn SCHOLL nur gerade nooh be* gönnen. SCHOLL arklcrte, daß er sich niemals. um Politik b- r kiimnert hat und auch niemals die Politik im Mussu~ eine Rolle gecrielt habe. Er habe nur seine Arbeit gekonnt. Der als He• sitzender fungierende Direktor Dr.Rau* schebbergsr empfahl, daß dieses doch oo r - einem 'Herren des Mus mm s sohrift - lieh bestätigt werden solle.
Da iah als Pavteig nosse nioht. dc.su i -stondi bin, erlaube iah mir die Frage, ob Sie- diese Erklärung nioht abgeben möchten, loh mürc e mich im later■ sse von Scholl und. vom Museum klären honten.
reuen, wenn Sie. .sich dazu bereit er*
Mi
t besten - Gr dlen
Ihr
/