Frankfurt a/M, den 29-1.45

Sehr g>: «Inter Herr Professor Reuiing!

Zu Ihrem Schreiben vom 29.12*44. teile ich Ihnen mit. dass

ich die Aufnahme der Sammlung in Waldmichelbach, Saal Falter (Fellkister vornehm-- n werde, wenn die Witterungsverhäl tr.isse besser geworden Sind. Die Züge haben bei den Schneeverhältnissen derartige Verspä­tungen, dass ich zu lange auf der Bahn herumlegen muss. Die Kisten sind von mir in Affolterbach alle mit DaradiChlorbenzol behandelt worden, dass vorläufig nichts passieren v ann. In Affolterbach ist vorläufig alles in bester Ordnung.

In Schwikardshausen war Tape bei seinem Aufenthalt, in

Oberlais. Es mussten dort erst einige Schränke aufgeschlagen werden. Wer soll dieses machen? Vielleicht kann Herr Prof.Mertens etwas von Oberlais aus unternehmen. Auch müsste das Dach des Saales repa­riert .werden, wie mir Frof.Mertens sagte.

Oberbessingen wollen Sie ja von Hungen aus erledigen lassen.

Fauerbach ist auch alles in Ordnung wie mir Pape sagte und

braucht vor dem Frühjahr nicht mehr nachgesehen zu werden. In Michelnau ist nichts verderbliches und hat auch bis zum Frühjahr Zeit.

Der Berich onradsdorf ist seinerzeit mit dem Brief

an Sie vom Forstmeiste Prof.Richter, an Herrn Dönni abgegeben

worden und muss *n Ihr n sein. In Konradsdorf ist alles in

nicht

Ordnung. Kur konnte ich nicht die. genaue Anzahl der Schubladen fest­ste]] eh, da der ganze Raum mit Maschienentei1 er des Forstamtes belegt ist. Es kann sich aber nur um ein^ mehr von 5-10 Schubladen handeln, wie in meinem Bericht abgegeben.

Die Sammlungen in der Schaumburg haben auch noch Zeit bis

zum Frühjahr, denn ich habe seinerzeit genügend Paradichlorbenzol mitgegeben. Inzwischen wird wohl Herr Oberstudienrat Buschmeyer mal.nach hier kommen ugi mit Innen über Verpflegung und Uebernaebtung zu sprechen.

Heil Hitler!

Ihr

Christian Kopp