24 . 1 . 45
lieber
Herr
.opp S
Gemäss Schreiben vom 29.12,44 hatte ich mich an Herrn Cbei*studienrat Dusehmeyer wegen Unterkunft auf oder in der Nähe der Sehaumburg gewandt. Ich erhalte folgenden Bescheid r " Was nun die Aufnahme der Bestände auf der Sehaumburg angeht, so kann Herr Hopp ruhig kommen. Es wird sich schon, wenn er wohl nicht auf Luxus eingestellt ist, ein Unterkommen für ihn finden. Es müsste am besten im Halde eher Hof oder auf der Schauraburg selbst sein, da Birlenbach für den An- und Abmarsch zu viel Zeit wegnähme. Ich habe mit Direktor Herber, dem Lagerleiter, gesprochen; er meinte, es würde wohl gehen. Zur Hot wird sich Hopp mit einem Sofa begnügen müssen. Lesen könnte er dann gegen markenabgäbe .im Lager .aldecker Hof. Birlenbach und die anderen Dörfer in der Fähe sind stark mit Wehrmacht belegt sodass es sogar für unsere^ Jungen mit der Einquartierung hapert. Sie mussten z. T,'verlegt werden. Denn's also
Kopp versuchen will, ist er willkommen. Die Zugverbindungöl hierher sindsehr unregelmässig und immer wieder gestört. Für Birlenbach ist die beste Station Dies oder Fachingen, Schaumburg Balduinstein. Die meisten Reisenden, die
für
aus, Richtung Giessen oder Frankfurt kommen, laufen von Limburg hierher zu küss, zur Schaumburg etwa 9 km. In