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ihrer Dicke besonders die Area bei der Verkieselung oft hohl und zu einer Druse winziger Quarz-Kriställchen geworden; die Hohlräuine brechen leicht auf und können ursprüngliche Eindrücke Vortäuschen: Abb. 4). Die Eindrücke von Muskeln und Gefäßen sind nicht er­kennbar.

Beziehungen: Die Art ist durch die Gefäß-Eindrücke der Armklappe von allen ande­ren unterschieden. In der äußeren Tracht hat O bolu s lamborni (Meek) gewisse Ähnlichkeiten. Auch manche zu Lingulella gerechnete Arten können äußerlich ähnlich werden, was bei der fließenden und oft willkürlichen Grenze zwischen beiden Gattungen nicht überrascht.

Zeit und Raum der Gattung Obolus: Sie tritt spärlich im Unter-Kambrium auf und ist mit zahlreichen Arten im Mittel-Kambrium, Ober-Kambrium und Ordovicium vertreten, ohne an eine bestimmte Meeresprovinz gebunden zu sein.

Maße: ->

Typus, 991a 991c Weiteres Stück auf 991a

Länge 19 + x 14 T x 13 + x mm

Breite 15,8+ x 11,4 11,5 mm

Vorkommen (vgl. S. 58): Oolithischer Braehiopoden-Kalk. Unter-Kambrium, vermut­lich Höheres Unter-Kambrium. 1) Fp. lb. Chirbet el-Burdsch,. und 235 m über Ghor es- Safi. Lesesteine. Blankeniiorn leg. 1908. Senek.-Mus. (XVII 991 c, d). 2) Fp. 2. Wadi Sara- mudsch. Geröll. Blankeniiorn leg. 1904. Senck.-Mus. (XVII 991 a, b).

Begleiter an Fp. 2: Hyolithes sp. A.

Familia Siphonotretidae Kutorga.

Trematobolus Matthew 1893.

Trematobolus palaestinensis n. sp.

; , Taf. 1 Fig. 1.

v . Siphonotreta verrucosa Eichw.? Dienemann, Südsyrien, S. 24 e. p. [nur die beschriebene Stiel- klappe], non Fig. 2 [= Obolus radifer n. sp.].

Derivat io nominis: Nach dem Vorkommen.

> Typus und einziges Stück: Die Stielklappe von Fig. 1 (Senck.-Mus. XVIl 990a).

Locus typicus: Chirbet el-Burdsch,. Ghor es-Safi: Fp. lb (vgl. 8. 5). Lesestein. Blancken- HORN leg. 1908.

Stratum typicum: Grob-oolithiseher Kalk Fp. lb (vgl. S. 6) Unter-Kambrium, vermutlich Höheres Unter-Kambrium (vgl. S. 27).

Diagnose: Eine Art von Trematobolus, die sich von den übrigen Arten der Gattung durch die nicht-ovale und nicht verbreiterte Grube der Stielöffnung auf der Außenseite und durch die kurze, aufsteigende Stielröhre auf der Innenseite unterscheidet.

Beschreibung der Stielklappe. Schale ziemlich dick. Umriß fast kreisförmig. Anwachs­linien auf dem vorderen Teil der Klappe deutlich, z. T. gestuft. Wölbung sehr schwach. Wirbel dicht am Hinterrand, kaum über diesen überhängend, sehr niedrig, stumpf. Auf der Außen­seite liegt die Stielöffnung in einer schmalen, scharf begrenzten Rinne, die vor dem Schnabel beginnt und sich zur Stielöffnung hin kaum verbreitert. Diese dringt in Verlängerung der Rinne, also unter sehr flachem Winkel, in die Schale ein.

Innenseite: Schloßrand kurz, verdickt, in der Mitte etwas vorspringend. Die Stielöff­nung, um etwa k> der Klappen-Länge vom Schloßrand entfernt, erhebt sich als kurze, nicht aufliegende Röhre, in der Mitte eines vertieften, herzförmigen Feldes, das mit seiner Spitze etwa die halbe Länge der Klappe erreicht. Dieses Feld ist mit Neubildungen von Si0 2 (ur­sprünglich mit Kallus ?) besetzt. Unter dem Schloßrand, beiderseits von dessen Vorsprung, be-