12.11.1945
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Sehr g'ehrte Frau Weiser! I
Soeben höre ich. von Herrn Deuse, dass Sie 20 1 Benzin und 1 1 Ol
bekommen haben. Die Rechnung hierfür beträgt insgesamt Mk.9.60. Ich lasse Ihnen die rast 1 ich.en Mk._.40, von den mir übergegebenen 10.— zugehen. .
Ich fürchte, dass ich mich nicht klar genug ausgsdrückt habe. Das Museum -erhält für die Betreuung von über 40 Ausweiehlagern mük’ätlich nur 40 1 Benzin und benötigt daher dringend ööden Tropfen. Durch die Zurverfügungsstel 1 ung w >1' te ich nur helfen, dass Sie im Hinblick auf die rech ab 1 au f er. de Fahrtg«nehmigung noch nach Lauterbach zurück- fahren konnten. 'Win haben heute die Passierscheine für Einreiseerlaub nis in die französische/ZZnB erhalten und diese Fahrt muss gemäss dem Gehehmigungsbescheid^bai digst angstreten werden. Da wir für diese. Fahrt das Benzin benötigen, wäre ich dar.kb :r, wenn Sie mir die Out sehe ne baldmöglichst zukommen lasser, würden.
Ich freue mich, Ihnen dgebbl fe.n zu haben und verbleibe’ mit besten Grossen
Hochachtungsvoll !
Prof.Dr.Reuling