556

Otolithus inc. sed., sp. 5.

Taf. 8 Fig. 61a, b.

Beschreibung: Von dieser Form liegt ein Stück vor. Sein Dorsalrand steigt vorn zunächst fast senkrecht zum praedorsalen Eck an, während der mittlere Abschnitt schräg und breit gewellt bis zum hinteren dorsalen Eck verläuft, um schließlich tiefer als sein Anfang gelegen, an einer mir schwach ausgebildeten postcaudalen Bucht zu enden. Ventralrand vor allem vorn, wo er leicht be­schädigt ist, kräftig gebogen und glatt. Exeisura ein stumpfwinkliger Einschnitt. Rostrum kaum vorragend und breit'zugespitzt: Antirostrum nahezu unterdrückt.

Innenseite flach, mit medianem, fast unmerklich gegliedertem Sulcus. Ostiurp sehr kurz, sein Oberrand gerade, der Unterrand abwärts gebogen und glatt. Cauda gerade, waagerecht, etwas vor dem Hinterende des Otolithen verjüngt, aber undeutlich geschlossen. Colliculum einheitlich, mit einer vom Ostium her eindringenden Depression, die etwa bis zur Sulcus-Mitte reicht. Crista superior vorhanden: Area seicht, aber gut entwickelt, schmal, mit breitem, flach ge­wölbtem Randsaum. Ventralfeld konvex, Ventrallinie nur vorn entwickelt, randnahe.

Außenseite gleichmäßig und kräffig gewölbt, glatt.

Beziehungen: Ganz allgemein erinnert der Otolith durch sein Aussehen an die Otolithen gewisser Cyprinodonten, z. B. der Gattung Haplodülus und Labiste s (Frost 1926, Taf. 21 Fig. 11. 22), ohne daß es aber möglich wäre, eine genauere generelle Bestimmung auf dieser Grundlage durchzuführen.

Maße in mm: Länge 0,9 Höhe 1,0 Dicke L:H 0,9.

Fundort: Lapugy (Bk. 318).

Alfer: Torton.

Material: Senek.-Mus., P. 2832.

Otolilhus ine. sed., sp. 6.

Taf. 12 Fig. 87a-c.

Beschreibung: Der Dorsalrand dieses Otolithen zeigt ein ± abgerundetes prae- und postdorsales Eck, sowie den medianen Knick. Vor letzterem verläuft der Rand leicht konvex. Ventralrand besonders im vorderen Abschnitt kräftig gebogen, der hintere mit lappenartigen Anhängen versehen. Er endet auf gleicher Höhe mit seinem Anfang an der gut ausgebildeten postcaudalen Bucht, die nur durch zwei vorragende Höckerchen der Unterseite etwas undeutlich wird.

Innenseite flach, mit median gelegenem Sulcus, der in der Hauptsache eine durchgehende, beiderseits offene Rinne darstellt und eine unregelmäßige colli- eulare Wucherung in der Mitte aufweist. Exeisura eine tiefe Kerbe; Rostrum breit abgerundet, Antirostrum schmäler, aber vorn auch abgestumpft, so weit vorragend wie das Rostrum. Dorsalfeld mit gut begrenzter seichter Area: Ventralfeld vorn flach, hinten jedoch ziemlich gewölbt und von einer Furche durchzogen, die vom Ventralrand ausgehend den Sulcus erreicht. Ventrallinie sehr deutlich, hinten in den Vcntralrand übergehend.

Die Außenseite ist kräftig gewölbt, die vordere ventrale Partie durch eine schräg verlaufende Furche abgesetzt. Vor ihr ist der Ventralrand und die an­grenzende Außenpartie mit einigen kleineren, jh^kulissenartigen Vorsprüngen besetzt.

t-f