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Kleinere Mitteilungen

1937 lag die Hauptflugzeit der Nonne früher als in allen folgenden Jahren, indem sie 1937 schon in der dritten Dekade des Juli bzw. der ersten Dekade des August ihren Höhepunkt erreichte. In den beiden folgenden und allen weiteren Jahren liegt die Hauptflugzeit deutlich später: sie verschiebt sich

1938 in die zweite Dekade des August; 1939 sinkt die Kurve im allgemeinen noch weiter ab: die Hauptflugzeit verschiebt sich hier (1939) bis in die zweite Hälfte des August hinein, so daß die höchsten Falterzahlen zwischen dem 12.21. August (Anlockversuche, Laußnitz), 14.23. August (Anlockversuche, Miihltroff; Abfaltern, Laußnitz und Ottendorf-Okrilla), 15.24. August (Abfaltern, Miihltroff), 16.25. August (Abfaltern, Mittelhöhe) bzw. 17.26. August (Anlock­versuche, Mittelhöhe) festgestellt wurden 1 ).

Nach diesem nochmaligen Absinken der Kurve im Jahre

1939 gegenüber den Jahren 1938 und 1937 bringt das Jahr

1940 allenthalben wieder einen deutlichen Anstieg; das heißt: die Hauptflugzeit der Nonne lag 1940 wieder allenthalben f r ü h e r als 1939. In den Revieren Tharandt und Mühltroff erbrachten 1940 die Anlockversuche die Höchstzahlen der an­fliegenden Männchen in der ersten Dekade des August; ebenso erbrachte das Abfaltern in den Revieren Ottendorf-Okrilla und Laußnitz im Jahr 1940 (Anlockversuche fanden 1940 dort nicht statt) die höchsten Falterzahlen in der ersten Dekade des August. Im übrigen ergab im Jahre 1940 die zweite Augustdekade sowohl für die anfliegenden Männchen (Mittel­höhe) als fürs Abfaltern (Tharandt, Mühltroff, Mittelhöhe) Höchstzahlen. Besonders augenfällig sind die Maxima der zweiten Augustdekade in Mühltroff und Mittelhöhe, mit rund j 16000 bzw. 50000 Faltern gegenüber rund 17000 bzw. 8000 Faltern der betreffenden dritten Augustdekade.

Im Jahre 1941 und 1942 folgt ein erneutes Absinken der Flugzeitkurve, im Gegensatz zum Anstieg des Jahres 1940, wie die Kurven der Anlockversuche für Tharandt und Mühl­troff und die Kurven der Abfalterzahlen für Ottendorf- Okrilla, Laußnitz und Mittelhöhe zeigen. Während im Jahre 1940 die erste Augustdekade die Höchstzahlen erbrachte,

*) Für das Revier Mühltroff wurden solche Zwischenzeiten auch noch für die Jahre 1937 und 1938 in die hier wiedergegebenen Tabellen eingetragen.