Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft

gegründet 1817

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Lieber Herr

Heulingi

Frankfurt a. M., den.1*8..44.

Senckenberg-Anlage 25

Anbei die Drucksache über die Betriebsverlagerungen.

Mit dem Bürgermeiste r habe ich gesprochen und er fragte, ob es da nicht einheitliche Mietverträge gebe? Ich sagte ihm, dass wir ja letzten Endes die Ausweichlager von der Gauleitung bekommen hätten und dass Sie dann sicher von dort aus unterrichtet seien, wie diese Ver­träge anzufertigen seien. Wollen Sie also freundliche! einen Vertrag aufsetzen? Auch für Oberjosbach? Dort, wie hier, wird wohl eine Miete nicht zu zahlen sein. Wie ist es mit Schönau? An sieh ist ja das ganze Kloster von Kalle-Biebrich gemietet und wir haben es nur Herrn Walter zu verdanken, dort Raum bekommen zu haben und ich sagte Ihnen ja schon, wohl aus egoistischen Gründen, damit nicht andere Evakuierte hineinka­men. Haben Sie Lehrer Elbert in Affolterbach einen Mietvertrag über das 2. Zimmer geschickt?

Ich habe mit dem Bürgermeister auch noch über Kohlen und Holz gesprochen. Er sagte s.Z. zu Prof.Mertens, dass die Schule im-

jier geheizt worden sei und daher eine Anforderung von Brand nicht notig sei. Nun wurde aber früher nur vormittags geheizt, im letzten Winter so_

vor-und nachmittags

ar nur ein Schulsaal. Jetzt müssen aber beide geheizt werden. Er meint auch,es sei gut, wenn nochmals wegen Holz an Forstrat Kühnanz wende, gefahren, geschnitten und gehackt werden, denn auch trocknen.

Säle

sich Herr Prof. Richter Das Holz muss unbedingt es muss ja schliesslich

K/0535

Dann möchte ich nochmals an den Ofen erinnern, der