Natur ^Museum Senckenberg
der Senckenbergisdien Naturforsdienden Gesellschaft gegr. mi
Ruf 78954
Zeitschriften*
Natur und Volk Abhandlungen der S. N.G. Senckenbergiana Archiv für Molluskenkunde
Herrn
Prof. Dr. Reuling
Forsdiungs^Anstalt für Meeresgeologie 1 6 H U 11 g S n
„Lenckenherg", Wilhelmshaven
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Unser Zefdicn
Frankfurt a. M., Senckenberg Anlage 25
Oberlais
dtn 12.11.44
Lieber Herr Professor;
Besten Dank für Ihren Brief vom 9.11.44.. Wenn ich Ihr Schreiben vom 26.10. Brau Lürmann betreffend nicht beant_ wertete, so geschah dies, weil mir Frau Lürmann mitgeteilt hatte, dass sie bereits mit Ihnen verabredet habe, wie sich ihre wei_ tere Tätigkeit Gestalten solle. ^
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Ich habe nun in Ramholz die Sache noch einmal mit ihr durchgesprochen. Zunächst hkt sie noch für eine Woche Schreibarbeiten. Dann will sie von Ffm. aus in Oberjosbach die Sammlung durchsehen. Frl.Wolfart oder wen Sie s nst bestimmen, muss mitgehen, weil man bei den hohen Schränken nicht allein arbeiten kann. Alsdann kann sie mit Frl.Perl nach Hischhorn fahren, was bei den schlechten Zugverbindungen auch 3 Tage in Anspruch nehmen dürfte. Für die folgenden Wochen hat sie das Umpräparieren der an abgerosteten Nadeln steckenden Käfer im Museum vor.
In Ramholz fanden wir alles in bester Ordnung. Wie sich dort zeigte, sind nur.die kleinen Slaskügelchen mit Globol nachzufüllen., in den Kästchen war noch genügend vorhanden. Da wir in Affolterbach verwiegend iKästchen benutzt haben, wird man die Revision dort bis zum Februar oder März zurückstellen können, zumal Frl.Wolfart erst# kürzlich dort war. Die jetzt durchgeseimen Lager wird man dann erst im April oder Mai besuchen müssen. Bis dahin müssen allerdings alle Kästen frisch aufgefüllt werden Wäre es vielleicht möglich.für die Fahrt nach Hirschhorn Erl nis zur 'Benutzung von D_odi-r -Eilzug zu erhalten?
Zu dem Briefwechsel, wegen.des Schulsaales in, 0berjos_ bach füge ich für die Behörde hier ein Schreiben bei, Ihnen Rann
ich folgendes mitteilen.
Die Familie des früheren Bürgermeisters, mit der ich gut bekannt bin, hatte mich s.Z. auf den Schulsaal aufmerksam gemacht und mich zum Bürgermeisterogesehickt. Der Bürgermeister sagte mir, dass ich mit Lehrer Stein sprechen s Ile, dass er nichts dagegen habe, aber auch nicht entscheiden könne. Wir sollten uns an das Landratamt wenden. Der Lehrer machte keine Einwendungen. Auf meine Mitteilung hin haben Sie oder Prof. Richter an das Landratamt geschrieben oder telefoniert und wurden an die Schulbehörde verwiesen. Wrs sich da nun weiter abspielte, weiss ich nicht, nur ging die Sache nicht voran und ich habe -weil ich von Ihnen gar keinen Bescheid bekommen konnte— n ch- mals Prof.Richter gefragt. Er hat wohl daraufhin mit Wiesbaden telefoniert und bekam von einem der Herren, dessen Namen ich
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