6.2.1945

Liebes Fräulein Dr.Franz!

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Besten Dank für Ihren Brief^vom 3.2. *

Frau Wolfart habe ich heute den Bezugschein zurückgeben lassen müssen, da ja dieser nur über 1 Paar Ueberschuhe nicht aber auf ein Paar Gum= mi-Stiefel lautet.

Wenn Bi e die Globol-Kästchen bei herrn Dönni bestellt und daran erin­nert haben, so wird ja alles in Ordnung sein. Setzen Lie sich bitte mit Herrn Dönni, dem Sie den Auftrag erteilt haben, in Verbindung.

Herr Oesper fragt in einem Briefe an, ob seine im Osten gesammelten Käfer angekommen seien. Dies scheint leider nicht der Fall zu sein.

Da auch Herr Zilch die Schnecken nicht erhalten hat, ist mit dem Verlust des Päckchens zu rechnen. Da Sie, wie ich aus Ihrem Brief er­sehe mit ihm bereits im Schriftwechsel gestanden haben, bitte ich an ihn schreiben zu wollen. Im Voraus besten Dank.

Erl* Wolfart soll sieh doch nach Abänderung des Bezugscheines einmal in Ortenberg nach Gummistiefel umtun. Jn Nidda sind z.Z. keine vorhanden! Jch kann.Jhre Ungeduld hinsichtlieh Herrn Sehell verstehen. Sie können versichert sein, dass ieh trotz der räumlichen Entfernung auch an Oberlais denke. Jeh hoffe, dass man dort der gleichen Meinung Ist.

Der Transport ist nun doeh, obwohl Sie es als aussichtslos angesehen