zu verreisse, was ma koche soll»! Als oh diese Sorgen nicht jede Haus frau hätte. Auch aus dies eia Grunde hi%.t ich es für besser, Frl. U. jetzt wegzuschicken, weil Frau Schmidt nun natürlich durch das an Scharlach erkrankte Nichtchen mehr Arbeit hat.

Ich hoffe shhr, dass die Mädels unter den nunmehr recht

schweren Reisebedängungen, alles gut erledigen können. Um Schönau mache ich mir Sorgen. Die Front ist schon sehr nahe gerückt, sodass man es möglichst bald besuchen müsste. Ob vielleicht Herr Kopp diese Fahrt übernehmen könnte? Entweder er müsste über St. Goarshausen nach Nastätten fahren und von dort IS km laufen oder nach Bad Sehwalbach fahren und von dort etwa 20 km laufen, d.h. auf der Str sse nach Kemel bekäme er sicher irgend eine Fahrgelegenheit. Bei Maus in Strüth kann man übernachten und essen.

Es dürfte Sie vielleicht interessieren, dass die Münchener

Entomologische Gesellschaft ein ganz stattliches Heft herausgebracht hat (Dez.44). Konsul Frey, dar bekannte Boden-Frey, hat es mir zu­geschickt. Er hat es offenbar finanziert, unterhält nach wie vor sein Museum mit seinen wissenschaftl.Mitarbeitern und Präparatorinnen und hat im Frühjahr 1943 eine dreiwöchentliche Sammelreise mit seinem Assistenten Koch nach Spanien gemacht.

Am Freitag sind auf O'berlaiser Feld 11 Bomben,darunter 3 Blindgänger, gefallen.

Mit besten Grüssen für Sie und alle Senckenberger

Ihre

U* u/}