Soldat

Adolf ZIICH

Feldpost Hr. 20906

15 . 3. 41

Lieber Herr Zilch!

Ich komme auf Ihre Frage betr.Erhöhung des von der S.N.G. ge­suhlten Satzes im Hinblick auf die Geburt Ihres Kindes zuruck.

Ich habe Ihnen den Entscheid des Fürsorgeamtes bereits mit­geteilt. Hierbei habe ich bei der eingehenden Rucksprache erfah­ren, dass die Möglichkeit einer einmaligen Zweckgebundenen Bei= hilfe von Seiten des Arbeitgebers gegeben ist.

Nach Vortrag und Rücksprache mit Herrn Prof.RICHTER hat die Senckenbergisehe K a turforschende Gesellschaft Ihnen eine Beihilfe in H"he von RM.50.- gewahrt, die heute Auf Ihr Konto bei der Stadt Sparkasse in Offenbach überwiesen worden ist.

Ich freue mich, Ihnen diese Mitteilung machen zu können.

Mit den besten Wünschen und

Heil Hitler!

Ihr