nun langsam mit unseren Luftschutz^Arbeiten zum Ende kommen. Über 5 Fuhren Sand sind in Papierdüten, Sandhaufen in den beiden oberen Stock werken verteilt. Schippen, Wassereimer, 15 Spritzen, 21 Feuerlöscher, neue Feuerwehrschlauche, Feuerpatschen, Alarmgerate, Schutz Schilde liegen für den Einsatz überall bereit. Überall künden Schilder, wo sich in nächster Nähe Hydranten, Zapfstellen usw. befinden. Die Fenster vor der Sammlung MERTENS und der geol.Schausammlung werden z.Zt. mit einer 51 cm starken Mauer ^versehen.
Auch die Nachtwachen sind wieder eingerichtet worden. Sie sehen, dass wir für den Ernstfall gut gerüstet sind, aber es wäre mir bec^i= tend lieber, wenn die Vorbereitungen niemals in Tätigkeit zu treten brauchten.
Herr Dr.SCHÄFER hat seinen Bereitstellungsschein erhalten, sodass er auch mit siner baldigen Einberufung rechnen muss.
Wissen Sie eigentlich, dass Dr.SOLLE eingezogen und als Kraftfahrer in Brüssel ist? Die Sache scheint ihm aber nicht zuzusagen, da er bereits den Antrag auf Verwendung als Geologe gestellt hat. Die beiden vorderen Keller sind nun gänzlich fertig, Licht und Wasser sind gelegt, sodass der Einzug beginnen konnte. Die Arbeiten an dem hinteren Keller sind hoch im Gange. Die Erdarbeiten sind bereits abgeschlossen und der Beton-Fussboden bereits eingezogen. Zurzeit sind die Heizungs* monteure beim Verlegen der Heizungsrohre. Es bleibt nur noch Verputz und Anstrich anzulegen und den Durchbruch zum Fischkeller auszuführen.
Nächstens werde ich Ihnen wieder einmal einige' Aufnahmen von diesen Arbeiten schicken.
Auch auf den beiden Böden ist ganze Arbeit geleistet worden. Sie wurden die Räume bestimmt nicht mehr wiedererkennen. Sogar ein Luftschutzmann wüi?de mit dieser»>En1rümpelung» einverstanden sein.können.
Älte Schränke wurden abgebrochen, die -alten, miclht mehr brauchbaren . Holzteile entfernt und ' 'iadurch einem allfäi ligeifi Brande reichliche