Befreiten
Dr.Adolf ZILCH FeipostNr.20906
Rlg./De. 27 . H .1941 I
Lieber Herr Zileh!
Ich hoffe, aass Sie glücklich wieder in Norwegen bei Ihrer Einheit eingetroffen Lind. Am Sonntag-Nachmittag wollte ich Sie noch einmal weg Ihrer Arbeit sprechen, aber Sie waren bereits nach Berlin unterwegs.
Ich habe die Unklarheiten nach Rücksprache mit Frl.Dr.FRANZ am Montag selber feststellen können, sodass nunmehr meines Trachtens das Manuskript in Orunung geht. Ich werde Ihnen Manuskript und Korrektur Losenden und hätte Sie, die von uns ausgeführten Berichtigungen (Handschrift RFULING, Dr.F’RANZ) auf ihre Richtigkeit prüfen zu wollen.
Ich lasse Ihnen anbei den ersten Teil der Korrektur vom 70=Jahres- Verzeichnis zugehen. Der 2.Teil folgt später. Ich hoffe, dass nunmehr alles in Ihrem Sinne berichtigt wurde.
Herr Prof.Richter hat Ihnen zur Veberprüfung die Einleitung zum 70=Jahres-Verzeichnis übergeben. Pr hat mich gestern nach dem Verbleib dieses Schriftstückes gefragt und ich konnte ihm darauf keine Antwort geben. Ich nehme an, dass Sie die Abgabe versehentlich unterlassen haben] und dass das Manuskript entweder in Offenbach sich befindet oder von Ihnen mit nach Norwegen genommen worden ist. An Ihre Frau habe ich mit gleicher Post geschrieben und um Nachprüfunggebeten. Sollten sie es jedoch dort haben, so wäre ich Ihnen für eine sofortige Rücksendung dankbar. Hoffentlich geht diese Sendung nicht verloreh , da Herr Prof. p ichte keinen Durchschlag besitzt. Ich würde daher empfehlen, dass c -le eine Abschrift anfertigen, damit bei Verlust des Briefes wenigstens noch eine Abschrift in Ihren Händen vorhanden ist.
Mit besten Grüssen und
Heil Hitler!
Ihr