Osten- ausgedruckt. Ich hoffe, dass Ende Januar die Arbeit fer­tig vorliegt.

§. Sie haben doch wahrscheinlich Prof.SPILGER persönlich gekannt oder wenigstens schon von ihm gehört. Er ist vor 8 Tagen an ein« Herzschlag plötzlich gestorben. Wenige M6nate vorher waren nach langen Verhandlungen seine umfangreichen Manuskripte überSenek« berg als Botaniker» und BFrankfurter Flora zur Zeit Senckenbergs* für den Druck in den »Abhandlungen» angenommen worden und Anfangs November in den Druck gegangen. Am Todestag waren bereits 57 Sei«

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ten gesetzt. Der Rest von etwa 160 Seiten muss nun von uns fertig

gemacht werden. Wieder einmal eine zeitraubende Tätigkeit, die auf ^osten des eigenen Schaffens geht. Nun, ich bin es La schon gewöhnt.

10. Dr.SCHÄFER ist Gott sei D&nk wieder bergesteiltund dürfte Letzt wieder nach einem 10-tagigen Erholungsurlaub bei seiner Einheit sein. Hoffentlich bleibt er von allen Nachwirkungen voll und ganz

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verschont.

11. Vor einiger Zeit habe ich wieder einmal beim Fürsorgeamt ange­

fragt, ob inzwischen eingetretene Gehaltserhöhungen noch immer keine Berücksichtigung bei der Festsetzung des Uhterstützungs«= Satzes finden. Ich habe nun vor einigen Tagen Bescheid erhalten. Daraus geht hervor, dass der einmal festgesetzte Unterstützungs­satz keine Änderung erfahrt, wohl aber der freiwillige Beitrag des Arbeitgebers eine Erhöhung erfahren darf. Ich habe einen ent­sprechenden Antrag in Offenbach gestellt und hoffe, dass ich Ih* nen in Kürze das Ergebnis mitteilen kann.

12. Sonst wüsste ich nichts NeAes. Wenn Sie dieser Brief erreicht, liegen die Weihnachtsfeiertage, die Sie fern Ihren Lieben ver­bringen mussten, schon hinter Ihnen. Es werden schwere Tage für Sie gewesen sein, die Sie hoffentlich Im Kreise einer guten K&