getroffen worden. Er hat seinen .10-Fahrigen Sohn durch einen tragi»
B
sehen Unfall auf dem. grosseiehrlichen Gute, wo er mit seiner Schwester •und seiner Muftpr auf Ferien.weilte, verloren. Der .Verlust hat Herrn und Frau ..TRIEBEL schwer erschüttert. Um eine gewisse Ablenkung zu ha» den, helfen Frau und Tochter an den Nachmittagen Herrn J.RIEBEL, sodass dessen Arbeit flott, von statten geht. .Diese gemeinsame Tätigkeit hilft mit, chas schwere Leid zu überwinden.
Gestern war Dr.SCHÄFER in Frankfurt. Er ist z.Z. auf Urlaub in Giessen. Er wird. z.Z. in der Nahe von Königsberg als Meteorologe ausgebildet.. (
Seit. 3 Wochen wird wieder im Museum gemauert. Auf der Südseite s .Lichthofes sind die Eingänge zug.ema.uert word.cn. In diesem 2.Bunker wird die paläontologisehe Sammlung aus der Bucht und die Insekten-Sam»' Jung üntergebracht werden. Die Vogelsammlung ist bereits rebtlos nach .unten geräumt worden und füllt neben einigen Fellschranken den, gesamten Kistenkeller. Auch der Ihhalt der, von Ihnen betei. ebneten Schranke ist bereits nach unten gebracht worden. Ich habe Herrn Dr.KEMMERZELL vor einigen Tagen gebeten, die noch oben befindlichen Teile für den Abtransport vorzubereiten, sodass in etwa 6-10 Tagen nichts mehr oben sein wird. Die Eintragungsbücher befinden sich -von der Sammlung getrennt- im Archiv.'Das Fenster und der Durchgang zum früheren Luft» schacht werden zugemauert. Der Luft schacht ist bereits im Hinblick auf die dort sehr gefährdeten Sammlungs-Teile auf meine Bitte von Dr. KEMMERZELL geräumt worden.
Vor einigen Tagen war eine hohe Kommission der Stadt im Museum und hat den Stand der Luftschutzarbeiten besichtigt. Hierbei ist festgestellt worden, dass noch manches getan werden musste. Wir sind natur- gemäss sehr erfreut darüber, aber wir müssten jedoch zur Klarstellung darauf hinweisen, dass prtof.RICHTER bereits im Jahre 1937 um einen Besuch und um Prüfung der erforderlichen Luftschutzmassnahmen schriftlich ersucht hatte. Die Pläne sind sehr weit gesteckt., was jedoch