Gefreite**

Dr.Adolf ; ZILCH Feldpost_Nr. 20906

Rlg./Dc.2Z 3-8, 42

Lieber Herr Zilchl

Herzlichen D&nk für Ihren Brief, der mir die erste Kunde von Ihrem Eintreffen und Wohlbefinden brachte. Hier wie dort will es in diesem Jahr nicht richtig Sommer werden. Bisher hatten wir' einige ganz we« nige sonnige Tage, die sofort wieder von längere Zeit andauernden regt nerischen Tagen abgelost wurden.

Ich freue mich, dass Sie wieder auf Sammelreisen gehen konnten. Pröf.MERTENS wird sich am meisten freuen. Die Zahl seiner Eingänge be­trägt bereits über §00 Stück. In letzter Zeit sind die Sendungen ver­stärkt eingelaufen. Die Glas-Vorräte schmelzen trotz bisher noch nie dagewesener Zukaufe stets schnell dahin. Im Verlauf von einem Jahr haben wir drei Glas-Sendungen bekommen, für die etwa RM.8000*- aufge­bracht werden mussten. Auch der Alkohol-Verbrauch ist -nachdem nun auch der Fischkeller überprüft worden ist- sehr stark gestiegen und hat im letzten Jahr mehr als 1000 Liter umfasst.

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Der vstrag mit Prof.ROEWER ist^inzwischen abgeschlossen werden. Seine ganze Sammlung kommt im Verlaufe der nächsten Jahre, Jeweils nach Abschluss der Bearbeitung, Ln unser Museum. Vor etwa 14 Tagen ist in einem Reichsbahn-Behälter die erste grosse Sendung eingeluu-- fen. Es handelte sich um insgesamt Ztz Gläser, die folgende Gruppen enthielten: