Uffz
Bruno STEKDECKE 2./Kf.9 Her3fel d
RIß./Do.27 2. 42
Lieber Herr Stendacke!
Besten Dank für Ihren Brief. Ich hatte "bereits durch Herrn Prof.Dr.Rud.RICHTER die erfreuliche Kach rieht gehört, dass Sie noch in den heimatlichen Gefilden .Teilen, und damit nicht der Kalte Russlands ausgesetzt sind. Hoffentlich stellen Sie sich als Kraftfahrer st -vas »ungeschickt» an, damit die Ausbildungszeit nichtaallzu schnell vonstatten geht.
Wir alle würden uns freuen,wenn Sie noch einmal nach hier kom** men könnten, zumal Ihre letzte Abreise Ja Hals über Kopf vor sich ging. Ihren Arbeitsplatz habe ich so, wie Sie ihn verlassen haben, liegen lassen. Die Praparierbürstchen sind bereits seit fast Z Wochen angekommen. Auch der Hasenleim stände zu Ihrer Verfügung,wenn Sie hier wären^ Es ist Jammerschade, dass Sie so schnell weggechom- men sind. Wollen Sie den Ihnen noch zustehenden Betrag (Mk.105.-) nach dort gesandt haben?
Das kleine Geschenk werde ich morgen zu Ihrer Hutter schicken.
Das Februarheft kann ich Ihnen leider nicht zustellen, da wir Jetzt nur noch alle 2 Monate ein Heft herausbringen dürfen. Haben Sie das Januarheft nickt erhalten? Sollte dies der Fall sein, so schreiben Sie mir doch, bitte, damit ich Ihnen ein Heft zureichen kann.
In der Hoffnung,Si/e bald hier zu sehen und mit den besten Wünschen , . Heil Hitler! Ihr