Uffz.

Bruno STENDECKE 2./KT.9 Hsrsfold

Rlg./Do.2 7 24. 2. 42

Llober Herr StendeckeI

Es hat mich sehr gefreut, dass Sie mir von Hersfeld so schnei geschrieben haben. Es war mir eine grosse Beruhigung, denn in diesen kalten Wochen weiss ich Sie lieber in der Nähe als in der Feme.

Aus Ihrem Brief an Herrn Dr.REULING entnehme ich Ihre Sorgen über das Handwerkszeug, Ich bin durchaus Ihrer Meinung und habe mit Fraulein JANZ darüber gesprochen. Auch sie wird sich alle Mühe geben und wird Ihnen für Jede Anweisung nur* dankbar sein. Wenn Sie wieder einmal auf Urlaub kommen, dann wollen wir doch alle zusammen ganz offen darüber sprechen. Der gute Wille ist da, da wollen wir es auch an Belehrung nicht fehlen lassen.

Ich habe gehört, wie fleissig Sie an Ihrem letzten Urlaubs** Sonntag Sie hier gearbeitet haben. Das ist eine vorbildliche senckenbergische Haltung!

Schreiben Sie uns nur offen, was Sie auf dem H©rzen haben.

Mit allen guten Wünschen

Ihr

Rud.Rieht er