Herrn

Dr.E. A.SCHMIDT ; Montana sur Sierra

Les Bluets

Rlg. /Do. 27 24. 2. 42

Lieber Herr Schmidt!

Ich freue mich, wieder einmal von Ihnen zu hören. Leider er­sehe ich Lus Ihrem Brief» dass Sie noch immer nicht in den Be­sitz Ihrer Möbel gekommen- sind. Ich fürchte, dass es nun noch einige Zeit dauern wird.

Kegen Ihres Diploms habe ich soeben mit dem Dekanat gespro­chen. Man war zuerst nicht sehr geneigt, ein neues Diplom in An­betracht der Kosten anfertigen zu lassen. Aber man hat mir auf meine Einwande mitgeteilt, dass mit dem Dekan gesprochen werden wird. Ich hoffe, dass ich Ihnen also endlich recht bald das Diplom zustellen kann.

Den Preis Ihrer Arbeit haben Sie gut geschätzt. Er beträgt RM.?, Von den Abhandlungen geben wir 50 Freistücke ab. Ich werde Ihnen in Kürze einen Vorschlag unterbreiten.

Ich freue mich, dass Sie über, die Regelung mit Herrn BERTZ Ihre Freude jzum Ausdruck bringen.

Die Bilder von der Eisdecke hat Herr Prof.RICHTER erhalten. Er hat di&se mir auch gezeigt und wir haben uns über jdie Entstehung Gedankten gemacht. Ihre Überlegungen sind nicht vonj der Hand zu wei­sen. jjch hatte an das Austreten von Quellen gedacht, deren warmerei Wasser die Schwächestellen im Eis hervorruft, Da es sich um künst­liche Seen handelt, wäre eine Nachprüfung ob es si^h um Quellen handelt, bie niedrigem Wasserstande möglich. \