.Herrn v .. ..

' '' ' Dr.Ernst Alfred" SCHMIDT " '

4 ; i Montana sur Sierre/Schweiz-

' Les teluets

Rlg./DÖ.2 7 12. 5. 42

Lieber Herr Schmidt!

Ich freue mich, wieder einmal von Ihnen zu hören. Für dßA Bild=

chen herzlichen D&nk. Nun weise man wenigstens, wohin die Gedanken

eilen und verweilen können. Dem ; schmucken Häuschen sieht man aber den

früheren Pferdestall nicht mehr an. Ls sieht recht wohnlich, aus und

ich bin überzeugt, dass Sie es auch im Innern behaglich eingerichtet

und

haben. Die Mühe xixA di,s Arbeit, die Sie damit gehabt haben, kann man

nicht sehen, nur ahnen. Und ich kann mir denken, dass eine Fülle von

Arbeiten nötig war, um dies alles im Kriege zu beschaffen* Die Freude,

dass nun alles flertig ist und Sie ein trautes Heim besitzen, gönne ich

Ihnen von Hetzen. Mögen Sie sich in Ihrem Zuhause recht wohl fühlen

und ganz Ihrer Gesundheit leben können.

Ich freue mich, dass Sie nun endlich die Möbel erhalten haben.

Ich habe wegen der Konten bei BURKHART angefragt. B. behauptet,

dass Sie diese Karten noch vor Ihrer Abreise zurüc kerhalten hätten.

******** Jaßyj

Ich teile Ihnen dies mit, und hoffe, dass dies zutrifft. Bei der

Sendung waren auch einige Karten. Sind die fraglichen Karten vielleicht

darunter?

Die Rechnung von Fa.WEITER ist noch nicht eingelaufen.

Schon heute möchte ich Ihnen für das, was Sie mir zugedacht haben, herzliehst danken. Aber das war doch in keiner Weise nötig. Was ich ge­tan habe, war - wie ich schon oft betont habe- selbstverständlich!Pfli