14. 11. 41

Lieber Herr Schäfer!

Herzlichen D^nk für Ihren Brief. Ich freue mich, dass Sie sich auf dem Wege-der Besserung befinden und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.

Dr.ZILCH ist z.Zt. auf Urlaub in Frankfurt und hat sich mächtig

an die Arbeit begeben. Wie Sie ja wissen, haben wir die seit langem

s

verschollene Sammlung des Pfarrers NÄGELE herinbekommen und ZILCH ist nun an der Ordnung und Kennzeichnung der Typen.

Die ruftschütz-Arbeiten sind ja grösstenteils beendet, allerdings bleibt immer noch.das eine oder andere zu tun, zumal immer neue Be­sicht s punkte au ft au chen.

Bis jetzt habe ich von der Wehrmacht noch keinen Bescheid erhalten, sodass ich noch feste am Abarbeiten bin, sodass Prof.RICHTER nicht allzuviel Unerledigtes überne hmen muss. Allerdings hat die Unwissen­heit über den Termin den Nachteil, dass man eine grossere Arbeit nicht mehr in Angriff zu nehmen wagt.

Ihre Arbeit habe ich nun heute zur Druckerei gegeben.

Zu Ihren Fragen»

a) 1 und 2 bleibt natürlich stehen. Ich habe es nur einmal weg­gestrichen.

b) WzN bis N. WzW soll also WWN heissen. Ist es nicht besser,wenn man dann so schreibt, zumal diese Schreibweise allgemein üblich ist?