Soldat .. .

Dr-Wilhelm SCHIEFER

' ' - ' L.Z9557

Lg.P.Königsberg i.Pr.

27 11.4.1942

Lieber Herr Schäfer!

In Ihrem letzten Brief haben Sie sich nach der zur Wiederher­stellung nach Wetzlar gegebenen Optik erkundigt. Ich kann Ihnen zur Beruhigung Mitteilen, dass die Geräte zum größten Teil wieder= hergestellt worden s&nd bereits seit längerer Zeit wieder in unserem Besitze sind. Nur einige wenige Geräte konnten nicht mehr in Ord­nung gebracht werden. Die dem Ministerium in Oldenburg eingesandte Rechnung ist nach langem Hin und Her, zahlreichen Mahnungen endlich vor einigen Vochen bezahlt worden.

Vor einigen Tagen ist der Bchadensbetrag vom Ministerium bezahlt worden. Ich habe Ihren Anteil sofort an Ihre Frau überwiesen (Mk Ich bin mir nicht klar darüber, ob in dem Betrag von Mk.150.- für wissenschaftliche Bücher auch Bücher aus Ihrem Eigentum enthalten

in sollte, so teilen Sie mir dies doch t ich die Angelegenheit erledigen kann.

Da die Matratzen bei der Ortsbesichtigung nicht gezeigt worden waren, steht diese Schadensfrage noch aus. Ich bin aber sowohl beim Ministerium als auch bei den Offizieren, die im Hause wohnen,schrift­lich vorstellig geworden und hoffe, dass alles in Ihrem Sinne erle­digt werden wird.

Von Lt.KIPPER (einem der Offiziere) habe ich mitgeteilt bekom­men, dass inzwischen schon wieder 2mal die Scheiben zerschlagen wor­den sind. Ihre Frau hatte mich in liebenswürdiger ?eise auf eine Nachschau der in den Kellerräumen und im Erdgeschoß abgestellten Ge­genstände aufmerksam gemacht. Ich habe daraufhin an Lt.KIPPER ge­schrieben und ihm die Angelegenheit an das Herz gelegt. Ich hoffe, daß auch in diesem Falle alles getan wird, um unser Hab und Gut einl=»

allen Dingen fürchte ich, dass die Holz= ctesr Schaden erlitten hat, und Feuchtig«

'' Risse usw. dringen kann. Ich habe Lt.KIPPER auf diese

germaßen durchzubringen, jor orschalune; durch Y'etterstrfel

§> ind. j j£ e i

'^''-brjTtTeO

enn dies

mit, dami