Gefreiten

FRITZ RÜHL Feldpost-Kr.06294 e

22 . 10 . 41

Lieber Rühl l

Von Ihren Eltern, diemich stets auf dem laufenden halten und mir Einblick in Ihre Briefe gewahren, habe ich gehört, dass Sie wohlauf sind. Ich wünsche Ihnen auch weiterhin al­les Gute. Hoffentlich sind nun bald die Zeiten der schweren Kämpfe vorüber und Sie alle können sich auf den verdienten Lorbesssn ausruhen.

Ich schicke Ihnen anbei den Durchschlag unseres Schreibens an das Kultur-Amt der Stadt Frankfurt. Ich würde mich in Ih­rem Interesse freuen, wenn die Sache klappen würde. Ich würde Ihnen den Heimat-Urlaub' von Harzen gönnen.

Hit besten Grüssen und

Heil Hitler!

Ihr