Herrn
Willy R 0 M D B Scbonecken u.Prüm/Eifel
Gasthaus Rondö
Rlg./Dö.27
2. 6. 42
Lieber Willy!
Auf der gestrigen geologischen Exkursion in die Büdinger Ge« gend hat Fräulol;: BBNGLER mir und Herrn Prof .RICHTER ihr Leid ge* klagt. Trotz meines Briefes und ihrer Ritt“ hast Du nämlich auf ihre Anfrage betr.Aufenthalt rudeh keine Nachricht zugehen lassen.-
Der Termin kommt heran und Frl.BBNGLER muss sich noch zeitig nach etwas anderem umsehen können, sofern ein Aufenthalt in Schonecken nicht möglich sein sollte. Ich wurde dies ganz besonders bedauern,da ich Frl.BENGLRR auf Dein Hotel aufmerksam gemacht hatte. Da ich mich mit verantwortlich fühle, bitte ich instandigst, Fräulein BENGLER dooh umgehend einen kurzen Bescheid zukommen lausen zu wollen, Postkarte genügt. Wie ich Dir bereits schrieb,, ist das Museum ihr besonders zu Dank verpflichtet, da sie in Abwesenheit von unserem Abteilungsleiter die Verwaltung und Pflege unserer über 4 Millionen Stück zahlenden Mollusken-Sammlung in uneigennütziger Weise übernommen hat und all ihre Freizeit hierbei zubringt. Ich würde mich glücklich schätzen, wenn ich ihr als ein Zeichen des Dankes den Aufenthalt in Deinem gastlichen Hause ermöglichen Konnte. Ich wurde mich freuen, wenn Du Dich hierzu bereit finden konntest.
Schon heute mochte ich Dir meinen herzlichsten Dank sagen.
Hoffentlich erfahre ich von Frl.BENGLER bereits in den nächsten tagen, dass Du —unter Benutzung der von ihr beigelegten freigemachten