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Gestern habe ich nun durch Frl.PISTOR ein Rundschreiben des Aus» wärtigen Amtes zur Einsichtnahme zugestellt bekommen, woraus hervor« geht, dass die Holländer bisher* überhaupt keinen Postverkehr von dort nach hier zulassen» Es wird empfohlen, über Freunde in Japan eine Verbindung anzuknüpfen. Herr Prof.MARX hat in dankenswerter Weise seine freundschaftlichen Beziehungen zu einem Japaner zur Verfügung gestellt und ich hoffe, dass damit die Möglichkeit eines Briej Verkehrs gegeben ist.
Mir, meiner Frau und meinem inzwischen bereits über 3 Jahre alte]
Töchterchen geht es gut. Leider wuchs das Kind heran, ohne dass man
die Fortschritte persönlich miterleben konnte.
Meine 15 monatliche Abwesenheit ist doch wörtlich zu nehmen, zu« nur
mal ich ja hiss bis März in Aschaffenburg war und dann bis NoveAber
ein Kiers«
bei einer Felfltruppe mitgewirkt habe. VonnAschaffenburg war aller« dings zeitweise —natürlich auch sehr beschränkt und nur dadurch übei haupt möglich, dass ich als Schreiber beim Stab (Kdeur., Adjutant) selber beschäftigt war. Ich bin als Feldwebel abgegangen und wäre, wenn der Arbeitsurlaub nicht dazwischen gekommen wäre, heute Leutnant. Am 5.bis 26.11. sollte ich an einem Kursus in der Alma mater Strassburg mitmachen, aber dazu ist es leider nicht mehr gekomn^n.
Ober meine Erlebnisse an der Front einmal später mündlich.Die de
dann _ ....
geben eine bessere Unterlag®. Für meine Tätigkeit habe ich das E.K.
2.Klasse erhalten. Nun harre ich der weiteren Befehle.
Natürlich hätte ich vor Ferdi stramm stehen müssen. Ich war ja auch als Geologe in einem Bataillon und hätte von dieser Möglichkeit Gebrauch machen können. Aber ich habe es nicht getan, denn ia: wird in diesem Auftrag als Soldat nicht vollgenommen. M.E.auch mit Recht, denn meist ist es ja so, dass die Betreffenden überhaupt k® ne Ahnung vom Soldatsein haben.
Hoffentlich kannst Du bald einmal najch'j hier kommen, damit der lang zurückgehaltene Austausch der Gedanken und Erinnerungen einme