Herrn

Dr.LUTZ HAPPEL 30 Carel van Bylandtlaan ♦s Gravenhage/Holland B'ataaf Sehe Petrol .Maat sch.

Hlg«/Do. 27 29. 5. 42

Lieber Lutz!

Ich möchte Dir nochmals für Deinen Rat hinsichtlich der Be­schaffung von Proben aus dem Wiener Becken danken. Dank Deiner Vorarfefeijjjjthat uns nun Herr Dr.Janoschek gesehriebeb, dass wir Proben haben können. Die Sonderdrucke waren gemäss Deinem Vor­schlag natürlich sofort abgesandt worden.

Nun hoffen wir auf das Material! Aus dem Mainzer Becken haben wir auch sehr hoffiges Material von Prof.WAGNER,Darmstadt aus liefbohrungen bei Darmstadt^Weinheim zugesagt bekommen. Die Ge- werkschaft Elwerath, die verschiedene Sonderdrucke bestellt hat­te, haben wir auch um Überlassung von Proben gebeten. Ich habe wenig Hoffnung, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Viel­leicht lassen sie sich dodh erweichen.

Gestern erhielten wir von Hecht eine Nachricht. Ich lege eine Abschrift seines Schreibens zu Deiner Kenntnisnahme bei. Unsere Hoffnung hat sich also leider nicht erfüllt. Franz ist von den Engländern als anerkannter Fachmann nicht auf Sumatra zuruck ge­lassen worden, sondern wurde nach Ceylon verschleppt. Er wird also damitnauf die ganze Dauer des Krieges hinter Stacheldraht sitzen müssen. Seine Bitte auf Zusendung von Arbeiten wollen wir so schnell wie möglich und nach besten Kräften zu^ erfüllen su­chen, um ihm Arbeit und Zerstreuung zu geben. Hoffentlich kommt