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Herrn

Stud.Rat Dr.e.h.A.FRAFKE Arnstadt/ Th.

Stadtilmerstrasse 1

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Sehr geehrter Herr Doktor!

24. 6. 41

Auf Ihr Schreiben vom 19.5.41 habe ich Ihnen bisher nicht geantwortet, da ich hoffte, Ihnen persönlich den Dank bei Ihrem Hiersein aussprechen zu können. Aber leider habe ich Sie bis zum heutigen lag vergeblich erwartet, sodass ich die Verschiebung Ihr s Kur-Aufenthaltes in Wiesbaden annehmen muss. Trifft dies zu, so wurde ich Ja noch die Freude Ihres Kommens haben.

Die uns ubersandten Briefe sind in unsere 8ammlungonufge­nommen worden, nachdem Herr TRIEBEL den Inhalt mit grossem In­teresse gelesen hat.

Auch die proben aus dem Lias können wir sehr gut gebrauchen, zumal die Arbeiten in unserer mikrop&Iontologisehen Abteilung, wenn auch verlangsamt, weitergehen. Herr TRIEBEL stellt zuerst eine grossere Ostrakoden-Arbeit zusammen, die demnächst erscheint und berechtigte Aufmerksamkeit auslosen wird.

Für diese erneute wohlwollende Mitarbeit mochte ich Ihnen nochmals danken und hoffe, diesen auch noch persönlich übermitteln zu können.

Mit besten Müssen und

Heil Hitler!

Ihr ergebener

Doz.Dr.Reuling

Prof.RICHTER dankt für die Grüsse und erwidert sie aufs Beste.