San.Gefr.W.BECKER F.P.Nr.37304
14.2.1942
Sehr geehrter Herr Beckerl
Wir bestätigen den Eingang Ihres Schreibens vom 21.XI., das nach langer Laufzeit in unsere Hände gelangt war. Sogleich nach Eingang haben wir die Calotte an Herrn Prof.Dr.SCHREIBER weitergereicht und erhielten folgende Auskunft: "Ich habe mir die Scbädel-Calotte angesehen. Es handelt sich hierbei wohl um einen Khochentumor aus dem wohl zum Zwecke der histologischen Untersuchung, ein Stück keilexci= diert ist. Sollten Sie an genaueren Einzelheiten interessiert sein, so werde ich mich zuständigkeitshalber nochmals mit der Pathologie in Benehmen setzen und behalte deshalb bis zu Ihrem endgültigen Bescheid die Calotte." Von der «Möglichkeit weitere Einzelheiten über die Entstehung zu erfahren, haben wir natürlich gerne Gebrauch gemacht und werden Ihnen das Untersuchungsergebnis sofort nach ^rhalt nachreichen. Wir hoffen, dass Sie den russischen Winter gut überstsn- den haben und wünschen Ihnen auch weiterhin alles Gute und glückliche Heimkehr.
Mit freunu.lich.en Gr-üssen und
Heil Hitler!
GEH C KE NBERGISC HE NATUPFORSCHENDE GESELLSCHAFT
Doz.L'r .Peuling