PETER NAACE1ER
BUCHHANDLUNQ FÜR UNIVERSITÄTSWISSENSCHAFTEN
FRANKFURT-M.
SCHWEIZERSTR. 57 V. BOCKENHEIMER LANDSTR. 133
AN DER UNIVERSITÄT [\
Banh«Konto: Dresdner Bank, Frankfurt a. M «Süd Frankfurter Genossenschaftsbank, Filiale Süd Postsdiedi«Konto: 44568 Ffm- / Fernruf 62062
PETER NAACHER, FRANKFURT A. M.-SÜD, SCHWEIZERSTR. 57
Herrn
Professor I)r. phi.1.
Robert Mertens
Frankfurt a. Main G-eorg-^Deyer-Straße 31
Ihre Zeichen Ihre Nachricht oom Unsere Zeichen H/BO, Da, “ m 18.9.1948
Beireff:
Sehr geehrter Herr Professor!
Hierdurch setzen wir Sie davon in Kenntnis, dass wir - dem 40.1 übrigen Rufe unserer Firma folgend - die Arbeit in unserer Abteilung Buchhandel wieder voll aufgenommen haben.
Es wird unser Bestreben sein, ganz besonders die wissenschaftlichen Kreise in Frankfurt mit Rat und Tat zu unterstützen, und zwar:
1. indem wir ein ausgewähltes Lager unterhalten,
2. durch individuelle Bearbeitung aller Wünsche und Anfragen, und
3. durch evtl. Ansichtssendungen und Kreditgewährung.
Zum Semesteranfang werden wir vorübergehend unsere Verkaufsstelle an der Universität Bockenheimerlandstrasse 131 (Universitätscafe) eröffnen. Gleichzeitig beginnen wir aber mit dem Wiederaufbau unserer alten Verkaufsräume Bockenheimerlandstrasse 133.
Wir sehen auch letzt wieder eine Aufgabe darin, der Universität in unmittelbarer Rähe eine wissenschaftliche Fachbuchhandlung zu schaffen, und zwar im gleichen Rahmen unseres im Jahre 1944 zerstörten, und Ihnen wohlbekannten, Zweiggeschäftes.
Heute treten wir mit der höflichen Bitte an Sie heran, uns in unserer Aufbauarbeit zu unterstützen, indem Sie Ihr Vertrauen unserer Firma auch weiterhin schenken und bei Bedarf - sei es privat oder für Ihr Institut - mit Ihren Wünschen, Anfragen und Aufträgen an uns herantreten. Fine sorgfältige und schnelle Erledigung sichern wir Ihnen zu. Um auch den finanziellen angespannten Verhältnissen - ganz besonders in Studen= tenkreisen - Rechnung zu tragen, werden wir bemüht sein, durch Konten- erÖffnung, Ansichtssendungen usw., den unbedingten Bedürfnissen der Institute und Studenten gerecht zu werden.
In dieser Erwartung begrüssen wir Sie