Hans John , Maler und Kupferstecher Bad Nauheim, Schnurstrasse Z6.

Kurzer Lebenslauf.'

1888 geboren zu Berlin, besuchte-das Dorotheenstädtische Realgymnasium und die Kgl. Kunstschule.

L909 Examen als Zeichenlehrer für Höhere Schulen und Lehrerbildungsanstal­ten.

Bis 1912 Weiterbildung als Porträt- und Landschaftsmaler in Ateliers Berliner Künstler.

Seit 1912 eigenes Atelier.

Im Weltkrieg San.-UnterOffizier im Osten und Westen.

d seit 1918 Zeichenlehrer an Höheren-Schulen'Berlins, zuletzt in Berlin- Steglitz. -

Nebenher weitere intensive Atelierarbeit, sowie entomologische Studien. Seit 1925 Mitarbeiter am Deutschen Entomologie eben Institut der Kaiser- Wilhelm-GeSeilschaft, Berlin-Dahlem. In dieser Eigenschaft seither viele Species- und Gattungsbeschreibungen in deutschen, französischen, engli­schen, belgischen und .ungarischen Zeitschriften (siehe Anlagen).

1930 Mitglied des Vereins Berliner Künstler.

Im zweiten Weltkrieg militärisch eingezogen als Sonderführer (Leiter der Abteilung für wissenschaftliche Zeichnungen im Trop.med.Inst.der Militär­ärztlichen Akademie in Berlin und später in Bad NauheimD

1945 durch Anordnung deamerikanischen Militärregierung verhindert, 'nach Berlin zurückzukehren, wurde ich dort als Lehrer ohne Pension gleich allen anderen Abwesenden entlassen, obwohl ich nicht Parteimitglied war. Ich A arbeite seither als Gast im Kerckhoff-Institut in Bad Nauheim als Maler, . w Graphiker und Zeichner von wissenschaftlichen Darstellungen. (Anlage: '

Arzt in warmen Ländern).

1943 Verlust der Wohnung und des Ateliers in Berlin durch Totalausbombung, später auch Verlust der evakuierten Bilder und Graphiken an zwei'Stellen durch polnische -Besetzung.