Bericht über die For schlingst ätigkeit in der Zoologischen Abteilung des Senckenberg-. uiseums

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Als sein vornehmstes ^ie± hat das Senckenberg-auseum neben der Volksbildung seit jeher die Förderung der «issenschaft durch eigene Forschungen betrachtet. So sind im Museum im Laufe der Jahre nicht nur viele grundlegende Arbeiten» darunter auch umfangreiche f ono t) raphien von internationaler Bedeutung , ent­standen; es wurden vielmehr vom Museum (oder mit seiner Hilfe) auch ausgedehnte Forschungsreisen (z. B. von ßüppell, Klimmenthal, Yoeltzkow, Herton, Albert, Herzog Adolf-Friedrich zu Mecklenburg usw. unternommen, deren Ergebnisse in umfangreichen Abhandlungen nieder­gelegt worden sind.

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Die zoologische^ ForschungsSammlungen des Aenckenberg- useums enthalten für die meisten Tiergruppen ein für die Grundlagen-Forschung unentbehrliches Material, das von Wissenschaftern aller Hationen ständig benutzt wird, indem auf Anfragen die betreffenden Tiere untersucht und die Ergebnisse den Forschern zur Benutzung mitge­teilt werden. In der Säugetier- und Insektensammlung sind auch Untersuchungen (an Mäusen und Täfern) im Hange, .,ie fa&f!. ftir die angewandte Wissenschaft v on Bedeubu-xg sind.

In der iollusken-Sammlung ist das moderne fvu'dhuch der PaläßjZoologie , feil fastropoda, entstanden, dessen erster Baud (1639 ..eiten und 4211 Abbildungen) bereits 1 ZZtt-1 '-44 im /erlag Bornträger, Berlin^erschienen ist. Der zweite fand dazu ist gegenwärtig in ' earbeitung. Hie. Durchführung dieser Arbeiten ist heute in Deutschland nur noch in Frankfurt möglich, da das Senckenberg-Museum die notwendigen Wissenschaftliehen Unterlagen dazu besitzt. Auch Teile des in 3 Sprac henc^i erscheinenden um­fangreichen- Tafel-ferlces "Die ürouSchmetterlinge der Erde" von Adalbert Heitz sind im Senckenberg-Museum entstanden; das Merk ist noch nicht vollendet, und sobald die Arbeiten daran fortge­führt werden, wird Senckenb erg seinen ''eil zur Fertigstellung dieses Merkes von internationaler Bedeutung beitragen.

Die Eigenart des Museums und j Muer EorschungsSammlungen bringen es mit sich, dass taxonomiach^ morphologische und tier-

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